Pfizer-Impfstoff verhindert in Studie 90% der Covid-Infektionen

Robert Langreth, Naomi Kresge und Riley Griffin
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Der von Pfizer Inc. und BioNTech SE entwickelte Corona-Impfstoff hat in einer Studie mit Zehntausenden Freiwilligen mehr als 90% der Infektionen verhindert. Im Kampf gegen das Virus ist das der bisher aussichtsreichste wissenschaftliche Fortschritt.

Acht Monate nach Beginn der schlimmsten Pandemie in hundert Jahren ebnen die vorläufigen Ergebnisse den beiden Unternehmen den Weg zur Beantragung einer Notzulassung durch die Behörden. Weitere Studien müssen allerdings noch zeigen, dass der Impfstoff auch sicher ist.

Die Ergebnisse basieren auf einer Zwischen-Analyse nach 94 Covid-19-Fällen. Die Studie wird weitergehen, bis die Fallzahl von 164 erreicht sind. Wenn die Daten Bestand haben und ein wichtiges Sicherheitsmerkmal, das Pfizer in etwa einer Woche erwartet, ebenfalls gut aussieht, könnte es bedeuten, dass die Welt ein neues Instrument zur Kontrolle einer Pandemie hat. Diese hat weltweit bereits mehr als 1,2 Millionen Menschen das Leben gekostet.

Bei einer für die ersten Impfstoffe zuvor erwarteten Wirksamkeit von 60% bis 70% “ist mehr als 90% außergewöhnlich”, wie BioNTech Chief Executive Officer Ugur Sahin sagte.

“Es zeigt, dass Covid-19 kontrolliert werden kann”, erklärte Sahin in einem Bloomberg-Interview. “Letztlich ist es wirklich ein Sieg der Wissenschaft.”

Überschrift des Artikels im Original:

Pfizer’s Covid Vaccine Prevents 90% of Infections in Study (1)

For more articles like this, please visit us at bloomberg.com

Subscribe now to stay ahead with the most trusted business news source.

©2020 Bloomberg L.P.