Pferdesport: Traber-Derby: Wenn der Vater gegen den Sohne ...

Hugo Langeweg jr. und Pippa Barosso

Berlin.  Es ist einiges los in Mariendorf in diesen Tagen. Erstmals findet dort in diesem Jahr das Deutsch-Amerikanische Volksfest statt. Auf der Trabrennbahn Mariendorf laufen momentan die Festspiele der Holländer. Gleich vier Pferde aus den Niederlanden sind im Endlauf des Stutenderbys am Sonnabend dabei (ab 12.30 Uhr), im Finale des 122. Deutschen Traber-Derbys am Sonntag sind es deren drei. Mit Robin Bakker war der Derbygewinner der beiden vergangenen Jahre ein Holländer, ebenso wie Vorjahressieger Dion Tesselaar im Stutenrennen. Dort kommt es zum Familienduell: Hugo W. Langeweg und sein Sohn Hugo Langeweg Junior treten im Finale gegeneinander an.

Vater Langeweg ist mit 64 Jahren der erfahrenere Fahrer, für sein Pferd Handsome Starlake gilt das nicht. Für die Dreijährige, eine Nachfahrin des legendären Abano As, des besten deutschen Trabers aller Zeiten, ist das Finale erst das dritte Rennen ihrer jungen Karriere. Himoko Greenwood, das Pferd des Juniors, ist deutlich routinierter. Der 33-Jährige Langeweg hofft, dass sie mehr zeigt als im Vorlauf, wo sie mit Magenproblemen an den Start gegangen war.

Training am Strand

Als Begründung für den Erfolg der Niederländer nennt Langeweg jr. die Professionalität, mit der im Nachbarland gearbeitet wird. "Wir haben sehr intelligente Trainer", sagt er, die in der Welt herumreisen, um sich Anregungen zu holen. Zudem investieren die Besitzer viel Geld, um die besten Pferde zu versammeln. Hinzu kommen die speziellen Trainingsbedingungen. In den Nied...

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