Peter Stöger rechtfertigt sich für BVB-Outfit nach Wechsel von Köln nach Dortmund

Wie geht es bei Borussia Dortmund im Traineramt weiter? Peter Stöger, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, hat sich nun geäußert.

Peter Stöger hat nach seinem Einstieg bei Borussia Dortmund aufgrund der Kurzfristigkeit des Engagements und wegen der Kleiderwahl bei seinen ersten Spielen als BVB-Trainer Kritik einstecken müssen. Nun rechtfertigte sich der Österreicher für seine Entscheidung.

Bei Fans des 1. FC Köln, bei dem Stöger zuvor viereinhalb Jahre erfolgreich tätig gewesen und zur Legende geworden war, sowie bei Teilen der Öffentlichkeit war der 51-Jährige dafür kritisiert worden, wie offensiv er sich von Beginn an in schwarz-gelben Fanshop-Artikeln kleidete. Gegenüber dem kicker äußerte Stöger nun "Verständnis" für die Bedenken, fragte jedoch auch: "Was hätte ich tun sollen? Ich stehe immer in Jeans und Turnschuhen am Spielfeldrand und trage Utensilien aus dem Fanshop oder vom Ausrüster. Was hätte ich anziehen sollen: Köln-Klamotten? Oder Lackschuhe? Dann hätten die Leute gesagt: Jetzt ist er komplett abgehoben."

"Für mich war es stimmig"

Sowieso habe er vor seinem ersten Spiel als BVB-Trainer über die Frage nach der Angemessenheit seines Outfits "keine Sekunde nachgedacht. Für mich war es stimmig". 

Dennoch gab Stöger zu: "Ich habe Verständnis für diese Reaktion. Für meine Freunde in Wien war es ja auch ungewohnt, mich nach viereinhalb Jahren in Rot-Weiß plötzlich in Schwarz-Gelb zu sehen."

Stöger übernahm im Dezember interimsweise das Traineramt bei Borussia Dortmund als Nachfolger des entlassenen Peter Bosz. Pikant dabei war für viele traditionsbewusste Fans, dass der Österreicher erst eine Woche zuvor beim 1. FC Köln entlassen worden war.