Peter Stöger beschwört Zusammenhalt: "Lassen uns von außen nicht reinreden"

Der 1. FC Köln steht in der Bundesliga weiter ohne Sieg da. Trainer Peter Stöger bleibt trotzdem optimistisch.

Trainer Peter Stöger vom 1. FC Köln hat erneut den Zusammenhalt beim Tabellenschlusslicht der Bundesliga beschworen. "Wir müssen den schwierigen Teil bewältigen, lassen uns aber von außen nicht reinreden. Wenn in den Medien geschrieben wird, dass wir zu 80 oder 90 Prozent abgestiegen sind, dann ist es unser Ziel, die anderen zehn bis 20 Prozent anzugehen", sagte der Österreicher am Dienstag.

Mit nur zwei Punkten stehen die Rheinländer nach elf Spieltagen am Tabellenende. Für Stöger ist dies aber kein Grund, zu verzagen. "Irgendwann müssen wir punkten, sonst wird es sich nicht für uns ausgehen. Aber es sind viele Mannschaften dabei, die nicht so gut performen, und das ist unser Zugang", sagte er. Der SC Freiburg auf Relegationsrang 16 ist sechs Punkte von den Kölnern entfernt.

Einen Rücktritt schloss Stöger weiterhin aus. "Hier ist aber das Große und Ganze stimmig, deswegen hält man an den Personen fest. Wenn ich keinen Spaß mehr hätte, würde ich es bleiben lassen. Ich bin ja auch keine 18 mehr", sagte er, gestand sich aber auch ein: "Woanders wäre ein Trainer mit zwei Punkten schon weg."

An seinem Stuhl kleben will der 51-Jährige aber auch nicht. "Ich bin für jede Verbesserungsmöglichkeit zu haben", sagte Stöger: "Wenn die größte Verbesserungsmöglichkeit die ist, dass man einen anderen Trainer holt, dann bin ich der Erste, der sagt: Okay, viel Glück!"