Peter Dinklage: Kritik am ‚Game of Thrones‘-Finale ist unangebracht

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Peter Dinklage credit:Bang Showbiz
Peter Dinklage credit:Bang Showbiz

Peter Dinklage wünscht sich, dass die Fans endlich über das Ende von ‚Game of Thrones‘ hinwegkommen.

Der US-Schauspieler war von der ersten Staffel an in der Fantasy-Serie als Tyrion Lannister zu sehen. Obwohl die HBO-Produktion eine gewaltige Fangemeinschaft ansammelte, kam die letzte Staffel wenig gut bei den Zuschauern an. Eine große Menge an Fans unterschrieb sogar eine Petition, die eine Neuverfilmung des Endes forderte. Eine Forderung, die der 52-Jährige nicht verstehen kann. „Sie wollten, dass die hübschen weißen Leute gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten“, kritisiert er die unrealistischen Erwartungen. „Übrigens, es ist eine erfundene Geschichte. Es gibt Drachen darin. Lasst es hinter euch.“

Der Darsteller denkt, dass die Zuschauer im Grunde nicht einmal unzufrieden mit der Handlung am Ende waren, sondern vielmehr damit, dass die Serie überhaupt beendet wurde. „Sie wussten nicht mehr, was sie mit ihren Sonntagabenden machen sollten. Sie wollten mehr, also lösten sie eine Gegenreaktion aus“, erklärt er im Gespräch mit der Zeitung ‚New York Times‘. „Wir mussten es zu diesem Zeitpunkt beenden, denn die Serie war wirklich gut darin, vorgefasste Meinungen zu zerstören: Bösewichte werden zu Helden und Helden werden zu Bösewichten. Es war die richtige Zeit. Nicht weniger, nicht mehr.“

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