Peru winkt erste Teilnahme an einer WM seit 1982

Peru schaffte in Neuseeland ein Remis

Die peruanische Nationalmannschaft steht vor ihrer ersten Teilnahme an einer WM-Endrunde seit 1982. Die Südamerikaner, die auf den wegen Dopings gesperrten ehemaligen Münchner und Hamburger Paolo Guerrero verzichten mussten, kamen im Play-off-Hinspiel in Wellington gegen Gastgeber Neuseeland zu einem 0:0. Damit hat Peru im Rückspiel in der Nacht zum Donnerstag (3.15 Uhr MEZ) in der Hauptstadt Lima alle Trümpfe in der Hand, um sich das Ticket für die WM 2018 in Russland zu sichern.

Die Neuseeländer hatten sich in der dritten und entscheidenden Runde der Ozeanien-Qualifikation gegen die Salomonen durchgesetzt und damit die Play-offs gegen den Südamerika-Fünften Peru erreicht. Die "Kiwis" streben ihre dritte WM-Teilnahme nach 1982 und 2010 an, Gegner Peru nahm bislang viermal an einer Endrunde teil.

Der Weltranglistenzehnte Peru war vor 38.500 Zuschauern im ausverkauften WestPac Stadium in Wellington die dominierende Mannschaft, verpasste es aber, seine Chancen in Tore umzumünzen. Neuseeland, auf Position 122 im Ranking notiert und damit als Außenseiter in die erste Partie gegangen, verlegte sich überwiegend auf die Defensive.

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Kurz vor dem Anpfiff mussten die Gastgeber den Ausfall von Stürmer Chris Wood verkraften, der unter Oberschenkelproblemen litt. Der bullige Stürmer nahm zunächst nur auf der Bank Platz, wurde aber in der 72. Minute dennoch eingewechselt. Mit einem Freistoß zwang Wood Perus Keeper Pedro Gallese zu einer Glanzparade.