Personalwechsel im Weißen Haus: Neuer Stabschef John Kelly gilt als „harter Hund“

Der Ex-Soldat soll Zucht und Ordnung in Trumps Chaos-Regierung bringen.

An Vorschusslorbeeren vom neuen Chef mangelt es nicht. Als bisheriger Minister für Heimatschutz habe der Mann „einen spektakulären Job“ gemacht, er sei „ein wahrer Star meiner Regierung“, schwärmte US-Präsident Donald Trump über John Kelly. Nach der chaotischen Ablösung des Amtsvorgängers wird der 67-Jährige an diesem Montag als neuer Stabschef des Weißen Hauses vereidigt. Damit leitet künftig erstmals seit vier Jahrzehnten wieder ein hochrangiger Ex-Soldat die Washingtoner Schaltzentrale der Macht.

„Anhänger einer eisernen Ordnung“

Kelly unterscheidet sich von seinem Vorgänger Reince Priebus, den Trump auf erniedrigende Weise aus dem Job drängte, in vielerlei Hinsicht. So entstammt er nicht der Führungsriege der republikanischen Partei, sondern machte seine Karriere, die er als Vier-Sterne-General beendete, an der Front im Irak-Krieg.

Anders als Priebus, der Parallelstrukturen im Weißen Haus wachsen ließ, gilt Kelly als Anhänger einer eisernen Ordnung. Und während Priebus mit Paul Ryan, dem republikanischen Sprecher des Repräsentantenhauses, befreundet ist, bestehen an der bedingungslosen Loyalität...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung