Perseiden: Hier lassen sich im August Sternschnuppen beobachten

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Astro-Fans sollten sich vorbereiten: Im August steigt die Chance, Sternschnuppen am Nachthimmel zu sehen. Grund dafür sind die sogenannten Perseiden. Dieser Meteorstrom kehrt jedes Jahr im August wieder. Er besteht aus kleinen Teilen des Kometen 109P/Swift/ Tubble, der dann die Erde kreuzt. 

Mitte August sind die meisten Sternschnuppen zu sehen. Besonders dicht ist der Strom in diesem Jahr um den 12. August herum, doch auch davor und danach lassen sich Leuchtspuren entdecken.

In Köln sind die Nächste meist sehr hell

In Köln ist es durch die starke Lichtverschmutzung nicht leicht, den Sternenhimmel gut zu beobachten. In der Sommerzeit entwickelt sich derzeit in Köln sowieso keine Dunkelheit, die in den Augen der Astronomen diesen Namen auch verdient hätte. „Completely dark“, wie es im Englischen heißt, ist es zurzeit in Köln nie. Es gibt immer eine kleine Rest-Dämmerung, erklärt der Kölner Astronom Harald Bardenhagen.

Hier haben wir für Sie Tipps in der Region gesammelt, wo es dunkel genug wird, um die Sternschnuppen gut beobachten zu können.

Richtung Eifel

Die starke Lichtverschmutzung im Kölner Raum ist auch der Grund, warum der Astronom seine Sternwarte in der Eifel eröffnet hat. Dort habe man noch die Möglichkeit, die Milchstraße zu sehen – oder eben die Perseiden. Der Nationalpark Eifel ist von der International Dark-Sky Association (IDA) als Sternenpark klassifiziert. Die Sternwarte der Astronomie-Werkstatt „Sterne ohne Grenzen“ bietet Führungen und Himmelsbeobachtungen an.

Anmeldung unter Telefonnummer 0221/44 900 586 oder online. Mehr Infos unter www.sterne-ohne-grenzen.de.

Wer etwas weiter südlich Richtung Vulkaneifel fährt, kann auch dort in der Gegend den Sternenhimmel gut beobachten. Rund um die Region am Laacher See nahe des Geoparks Vulkanland Eifel gibt es wenig Lichtverschmutzung. Es werden auch Mondscheinwanderungen angeboten, bei denen man entlang des Rodder Maars wandert und Interessantes über den Mond erfährt.

Mehr Infos gibt es auf der Tourismus-Seite der Laacher Region.

Richtung Bonn

Richtung Süden hat man im Siebengebirge südlich von Bonn gute Chancen, den Nachthimmel klar zu sehen. Auf der Margarethenhöhe in Königswinter im Stadtteil Ittenbach kann man beispielsweise den Wanderparkplatz ansteuern: Von 320 Metern Höhe im Naturschutzgebiet Siebengebirge ist man den Sternen gleich ein Stück näher.

In der Stadt

Wer in der Stadt bleiben möchte und trotzdem einen guten Blick auf den Nachthimmel erhaschen will, der muss sich etwas dunklere Ecken suchen. Parks wie der Stadtwald oder der Herkulesberg oder Plätze nahe der Südbrücke bieten sich dafür an.

Wer genau wissen will, wie es an einem Ort mit der Lichtverschmutzung aussieht, kann im Internet auf speziellen Karten nachschauen. (mit dpa/gro/aga)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta