Perseiden: Die besten Orte Berlins, um Sternschnuppen zu sehen

Sternschnuppen-Regen: Hoffnung auf gute Sicht

Berlin. Sie sind so klein wie ein Reiskorn und fliegen in einer Höhe von 80 bis 100 Kilometern an der Erde vorbei - Perseiden, auch Sternschnuppen genannt. Trotzdem können wir Tausende dieser kleinen Teilchen, die aus den Schweifen von Kometen stammen, Ende dieser Woche besonders gut sehen. Vor allem in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag werden sie sich häufig zeigen. "Im Schnitt sieht man sie ein- bis zweimal pro Minute", sagt Benjamin Husheer, der im Bildungsbereich des Planetariums am Insulaner tätig ist.

Dass man die Teilchen aus so großer Entfernung trotzdem gut sehen kann, ist ihrer Geschwindigkeit zu verdanken. Mit 42 Kilometern pro Sekunde rasen sie an der Erde vorbei - die schafft 30 Kilometer pro Sekunde. Die enorme Bewegungsenergie bringt die Luft zum leuchten.

Wie gut und wie viele Perseiden tatsächlich erspäht werden können, hängt von der Position der Erde ab. In diesem Jahr wird das Naturspektakel daher laut Husheer nicht ganz so wild leuchten, wie es in der Vergangenheit bereits der Fall war.

Je dunkler, desto besser:

Man könnte vermuten, dass die Sicht klarer wird, je weiter man sich dem Himmel nähert. Tatsächlich aber sind Fernsehturm, Funkturm oder Skyline-Bars nicht die besten Adressen, sagt Husheer. Das Licht, das von Gebäuden, Straßenlaternen oder dem Verkehr abstrahlt, würde die Sicht zu sehr ausleuchten. Dächer hingegen, auf denen es dunkel ist, bieten bessere Chancen, einen Sternenschauer zu erwischen.

Wer nicht ins Berliner Umfeld fahren möchte, der ...

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