Perfekt: 1860 München spielt künftig nicht mehr in der Allianz Arena

Die Münchner Löwen ziehen aus der Allianz Arena aus. Nach dem Abstieg in die Regionalliga folgt nun für 1860 München die logische Konsequenz.

Rekordmeister Bayern München hat sein Stadion künftig für sich alleine. Wie der Klub am Mittwoch mitteilte, einigten sich Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen und Markus Fauser, Geschäftsführer des Lokalrivalen 1860 München, auf die Auflösung des Mietvertrages und damit auf den Auszug des künftigen Regionalligisten aus der Allianz Arena.

"Mit Beendigung des Mietvertrages ist die Allianz Arena nicht mehr Spielstätte des TSV 1860 München, eine spätere Rückkehr ist ausgeschlossen", hieß es in der Pressemitteilung des Rekordmeisters. Damit bleibt den Löwen bei einer künftigen Rückkehr in die 2. Liga nur der Neubau einer Spielstätte, ein Ausbau des Stadions an der Grünwalder Straße oder eine Rückkehr ins Olympiastadion.

"Es ist eine seriöse, faire Lösung gefunden worden", hatte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Dienstag gesagt. Bereits Anfang Juli hatte Bayern Präsident Uli Hoeneß zum bevorstehenden Auszug der Sechziger angekündigt: "Wir haben immer gesagt, dass wir die Blaskapelle dafür bestellen, und die ist bereits im Anmarsch".

Nach dem Absturz in die viertklassige Regionalliga kehrt 1860 in das 12.500 Zuschauer fassende Stadion an der Grünwalder Straße im Stadtteil Giesing zurück. Der Vertrag für die 75.000 Zuschauer fassende Allianz Arena lief ursprünglich unabhängig von der Ligazugehörigkeit noch bis 2025.

"Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen des FC Bayern für die kooperativen und partnerschaftlichen Gespräche. Sie haben damit einen wesentlichen Anteil geleistet, um mit positiven Vorzeichen in die neue Saison zu starten", sagte Fauser unterdessen.