Pep Guardiola nach 1:2 gegen Basel: "Zweite Halbzeit war schwach"

Um Solidarität mit Inhaftierten in Barcelona zu demonstrieren, trägt Guardiola seit geraumer Zeit eine gelbe Schleife. Dafür wurde er nun bestraft.

Pep Guardiola hat nach dem 1:2 im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen den FC Basel den Auftritt seiner Skyblues in den zweiten 45 Minuten kritisiert. "Die zweite Halbzeit war wirklich schwach", sagte der Spanier während der Pressekonferenz nach dem Match.

Das Hinspiel in der Schweiz hatte ManCity mit 4:0 gewonnen und stand daher schon vor dem Rückspiel im Etihad Stadium mit einem Bein in der nächsten Königsklassen-Runde.

Guardiola trotz neuem Passrekord unzufrieden

Die Citizens, die in der Premier League souverän an der Tabellenspitze stehen, waren gegen die Gäste aus Basel in puncto Ballbesitz und bei den Pässen klar überlegen. Mit 978 angekommenen Zuspielen stellte das Team sogar einen Rekord in der Königsklasse auf.

City sei froh, das Viertelfinale erreicht zu haben, so Guardiola. Trotzdem war der Spanier mit der zweiten Halbzeit alles andere als einverstanden: "In den zweiten 45 Minuten haben wir nicht mehr gepresst und vergessen, unseren Ball zu spielen", sagte er.

Lob für 17-jährigen Startelfdebütanten Phil Foden

Lob gab es von Guardiola hingegen für den 17-jährigen Phil Foden, der von Beginn an ran durfte und seine Sache ordentlich machte. "Phil hat ein gutes Spiel gemacht und war in der zweiten Halbzeit der einzige Spieler, der versucht hat, aggressiv zu spielen", betonte Guardiola nach der Partie.

Dass im Viertelfinale der Königsklasse eine schwierigere Herausforderung auf die Skyblues wartet, war dem 47-Jährigen bewusst:  "Das Niveau der Gegner wird besser und anspruchsvoller, das ist der Unterschied in den Viertelfinal-Partien." Gegen wen ManCity in der Runde der letzten Acht antreten muss, entscheidet sich am 16. März. Bereits für das Viertelfinale qualifiziert und damit mögliche Citizens-Gegner sind der FC Liverpool, Real Madrid und Juventus.