Pelješac-Brücke: Freie Fahrt nach Dubrovnik

Eine Flugstaffel der kroatischen Luftwaffe und Feuerwerk waren Bestandteil der Eröffnungsfeier der kroatischen Pelješac-Brücke. Sie verbindet die gleichnamige Halbinsel mit dem Festland, schafft einen Verkehrsweg nach Dubrovnik und umgeht den zu Bosnien und Herzegowina gehörenden Gebietsstreifen, der den Südzipfel Kroatiens vom restlichen Land abtrennt.

„Das ist ein geschichtsträchtiger Tag für Kroatien. Freude, Stolz und Dankbarkeit überwältigen mich“, so der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković.

Das 2,4 Kilometer lange Bauwerk hat rund 526 Millionen Euro gekostet, das Geld kam mehrheitlich von der Europäischen Union und ging nach China.

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang äußerte sich in einer Grußbotschaft: „Diese Brücke steht für die freundschaftlichen Beziehungen zwischen China und Kroatien. Die Brücke ist auch Ausdruck der Zusammenarbeit zwischen China und der Europäischen Union. Chinesische Unternehmen haben den Auftrag in einem gerechten Wettbewerb innerhalb einer öffentlichen Ausschreibung in Einklang mit den Grundzügen des Marktes und mit den EU-Regeln erhalten."

Zwecks Anbindung der Brücke wurden weitere Straßen auf einer Gesamtlänge von 25 Kilometern gebaut. Damit sind die Arbeiten nicht beendet. Bis 2029 soll die Autobahn A1 bis nach Dubrovnik weitergeführt werden. Nahmen im Rahmen der Eröffnung noch Menschen die Schrägseilbrücke bei einem Fußmarsch in Augenschein, ist sie künftig für den Fahrzeugverkehr bestimmt und ohne Maut zu befahren.

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