Pelé durfte die Klinik wieder verlassen

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Pelé kämpft seit vielen Monaten gegen eine Tumorerkrankung. (Bild: Landmark Media/ImageCollect)
Pelé kämpft seit vielen Monaten gegen eine Tumorerkrankung. (Bild: Landmark Media/ImageCollect)

Aufatmen für die Fans der brasilianischen Fußball-Legende Pelé (81). Wie das dortige Nachrichtenportal "G1" berichtet, sei er in einem "guten und stabilen Zustand" aus der Klinik entlassen worden. Das habe man vom Albert-Einstein-Krankenhaus in Sao Paolo erfahren. Beim ehemaligen Weltklasse-Spieler wurde vor mehr als einem halben Jahr ein Tumor am Dickdarm entfernt. Seitdem musste er mehrere Klinik-Aufenthalte und eine Chemotherapie über sich ergehen lassen.

Zuletzt wurde er vor zwei Tagen in das Krankenhaus eingeliefert. Bereits zu diesem Zeitpunkt hieß es, dass er bei guter gesundheitlicher Verfassung sei, aber seine Tumor-Erkrankung weiter behandelt werden müsse. Nach wenigen Tagen könne er aber voraussichtlich wieder entlassen werden. Bei Pelé wurde bei einer Routinekontrolle im September der Tumor entdeckt und umgehend operativ entfernt. Anschließend lag die Fußball-Ikone längere Zeit auf der Intensivstation und konnte erst einen Monat später die Klinik wieder verlassen.

Im Dezember war er erneut für eine Behandlung zwei Wochen lang in der Klinik, im Februar musste er sich aufgrund einer Harnwegsinfektion länger als geplant in dem brasilianischen Krankenhaus aufhalten. Pelé gilt als einer der besten Fußball-Spieler aller Zeiten und konnte drei Mal den Weltmeistertitel mit seiner Nationalmannschaft erringen.

Pelés Gesundheit sorgte für Schlagzeilen

Pelés Gesundheit sorgte in den vergangenen Jahren mehrfach für Schlagzeilen. Der brasilianische Rekordschütze (77 Treffer in 92 Länderspielen) musste sich mehreren Hüftoperationen unterziehen, hatte Probleme an der Wirbelsäule und am Knie und erlitt 2019 eine schwere Harnwegsinfektion.

Bei einigen öffentlichen Auftritten nutzte Pelé zudem einen Rollstuhl oder Rollator. Berichte, er leide wegen seiner gesundheitlichen Probleme unter Depressionen, wies Pelé entschieden zurück.

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