Peinliche Twitter-Affäre verfolgt Durant

Kevin Durant bei der Vorstellung der neuen NBA-Trikots

Kevin Durant hat sich für seine peinlichen und abschätzigen Tweets über die Oklahoma City Thunder entschuldigt.

Der Superstar der Golden State Warriors hatte am Sonntag einem Fan auf Twitter geantwortet und seine Gründe für den Abschied von OKC dargelegt.

Durant: "War ein totaler Idiot"

Unter anderem hatte Durant von sich in der dritten Person geschrieben, er möge das Management nicht, wollte nicht unter Coach Billy Donovan spielen und überhaupt sei der Kader "nicht wirklich gut".

"Ich war ein totaler Idiot. Ich benutze Twitter, um mit Fans zu diskutieren, aber ich habe es übertrieben. Ich bedauere, dass ich meinen ehemaligen Coach und mein ehemaliges Team genannt habe. Das war kindisch und idiotisch", sagte Durant bei USA Today.


Durant nutzt zweiten Account zum Wettern

Der aktuelle NBA-Champion hatte in den sozialen Netzwerken schon häufiger recht dünnhäutig auf Kritik an seinem Wechsel zum Superteam Golden State reagiert, das er in den Playoffs 2015/16 mit OKC und Russell Westbrook noch am Rand der Niederlage hatte.

Thunder-Cheftrainer Donovan habe er mittlerweile eine Entschuldigung geschickt. "Es hat als Witz angefangen. Ich habe das ja über den ganzen Sommer gemacht, aber letztlich ging es zu weit. Ich habe zwei Tage nicht geschlafen, nichts gegessen. Es ist verrückt", ergänzte Durant.

Unter anderem hatte er auch auf Instagram mit einem inoffiziellen Account gegen Fans gewettert. Zuletzt hatte auch seine Kritik an Teamkollege Steph Currys Ausrüster für Aufsehen gesorgt.

Kanter schießt zurück

Seine Ex-Kollegen finden die ganze Affäre scheinbar auch nicht witzig. Enes Kanter meldete sich ebenfalls auf Twitter zu Wort: "Mir ist egal, was andere sagen. OKC ist die beste und professionellste Organisation in der NBA."


Außerdem bezog er sich direkt auf Durants Wortlaut, der vom Team als "those cats" geschrieben hatte. Das erste Gastspiel der Warriors in Oklahoma City am 22. November dürfte interessant werden.