Peinliche Panne: Trade der Browns geplatzt

Der Wechsel von AJ McCarron ist in letzter Sekunde geplatzt

Nächste peinliche Panne bei den Cleveland Browns.

In letzter Sekunde ist der Wechsel von Quarterback AJ McCarron von den Cincinnati Bengals zu den Cleveland Browns geplatzt. Grund dafür ist ein unfassbarer Aussetzer beim Team aus Ohio. 

Bis zum Ende der Trade-Deadline hätten die Browns die Unterlagen bei der NFL einreichen müssen. Die Papiere sind laut ESPN auch eingegangen - jedoch wenige Minuten zu spät. Die Bengals reichten ihrerseits die erforderlichen übrigens pünktlich ein. 

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Problem bei der ganzen Angelegenheit: Die Browns nehmen die Panne nicht auf ihre Kappe, sondern wollen den Bengals die Schuld in die Schuhe schieben. Laut Browns wurden den Bengals die Unterlagen zugesendet mit der Bitte, sie dann unterschrieben an die NFL weiter zu reichen. 

Die Cincinnati Bengals haben aber nur die von ihnen ausgestellten Dokumente weitergeleitet. 

24 Quarterbacks in 16 Jahren

So wie die Browns es vorgeben, laufen Deals in der NFL aber nicht ab. Um einen Trade abzuschließen, müssen beide Teams unabhängig voneinander den Wechsel der Liga melden. Die Bengals haben dies auch regelkonform gemacht.


Fragt sich nur, wo genau bei den Browns nun der Fehler lag. Entweder das Team von Trainer Hue Jackson sagt die Unwahrheit, um die eigene Unfähigkeit zu verschleiern. Oder die Browns sagen die Wahrheit: Dies würde aber bedeuten, dass sie komplett unfähig sind.

Möglich wäre auch, dass dieser Weg gewählt wurde, um den Deal kurz vor dem Ende noch zu verhindern. Was auch immer der Grund für die neuerliche Peinlichkeit gewesen ist, das Team aus Ohio bekommt sein Quarterback-Problem auch weiterhin nicht in den Griff. 

Seit 2001 versuchten sich mittlerweile 24 verschiedene Quarterbacks. In der aktuellen Saison kamen mit Rookie DeShone Kizer, Cody Kessler und Kevin Hogan bereits drei verschiedene zum Einsatz. 

Ob sich die Browns mit McCarron richtig verstärkt hätten, sei mal dahin gestellt. Was aber feststeht: Durch den geplatzten Deal wissen die drei jetzigen Quarterbacks ganz sicher, dass man ihnen eine starke Leistung offenbar nicht mehr zutraut.