Peinliche Führerschein-Panne: Britin trägt versehentlich kuriosen Wohnsitz ein

Beim Ausfüllen des Formulars für ihren Führerschein ist Eve Paterson ein Fehler unterlaufen. (Bild: Getty Images)

Streng genommen nicht falsch, trotzdem kann dieser lustige Fauxpas teuer werden: Eve Paterson hat auf ihrem Führerschein versehentlich angegeben, dass sie noch bei Papa wohnt.

Für die 18-jährige Fahranfängerin aus Schottland hagelt es momentan viele Likes, aber auch ordentlich Spott für ihren Fehler. Beim Ausfüllen des Führerscheinformulars schrieb sie im Adressfeld anstelle ihrer Adresse „das Haus meines Vaters“. Offenbar war ihr nicht bewusst, dass diese Informationen genauso auf dem Führerschein vermerkt werden.

Auf Twitter postete sie ihren Fauxpas, um ihren Frust über sich selbst loszuwerden. „Wenn du deinen Führerschein beantragst und aus Versehen ‚das Haus meines Vaters’ einträgst. Warum? So? Blöd?“. Angeblich habe sie gedacht, dass diese Information notwendig war, aber nicht auf dem Plastikkärtchen vermerkt wird, so Paterson gegenüber der News-Seite „Daily Record“.

Inzwischen hat sie mit ihrem Tweet einen viralen Hit gelandet. Allerdings könnte es für Paterson teuer werden, wenn sie mit dem Ausweisdokument von der Polizei angehalten wird. Für falsche Führerscheininformationen zahlt man laut britischem Recht umgerechnet bis zu 1.120 Euro Strafe. Anders als in Deutschland – hierzulande wird kein Wohnort vermerkt – muss das Kärtchen nämlich die aktuelle Anschrift enthalten. Die Führerscheinbehörde zeigt sich laut der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ aber kulant. „Wenn Eve uns den Führerschein und den korrekten Hausnamen zuschickt, werden wir ihn aktualisieren.“

In Großbritannien enthalten einige Adressen zusätzlich zur Hausnummer auch einen Hausnamen – „Haus meines Vaters“ ist aber eigentlich nicht offiziell Teil von Patersons Adresse. Ab sofort wird die junge Fahranfängerin wohl immer zwei Mal hinschauen, wenn sie mal wieder ein Formular ausfüllen muss.