Pbb schlägt weitere Dividende vor - EZB-Restriktionen aufgehoben

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GARCHING (dpa-AFX) - Die Deutsche Pfandbriefbank (Pbb) will an ihre Aktionäre erneut Dividende ausschütten. Vorstand und Aufsichtsrat hätten beschlossen, einer noch einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung die Zahlung weiterer 32 Cent je Aktie vorzuschlagen, teilte das Unternehmen am Freitagabend in Garching mit. Insgesamt läge die Ausschüttung damit bei rund 43 Millionen Euro. Zusammen mit der in der ordentlichen Hauptversammlung vom 12. Mai 2021 beschlossenen Dividendenzahlung von 26 Cent ergäbe sich für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende von 58 Cent. Die Ausschüttungssumme läge dann wieder bei 75 Prozent.

Hintergrund des Vorschlags sind die zum 30. September aufgehobenen Restriktionen der Europäischen Zentralbank (EZB) bezüglich Dividendenzahlungen von Banken. Die EZB hatte im März 2020 mit Blick auf die einsetzende Corona-Krise allen Instituten unter ihrer Aufsicht eine Aussetzung der für 2019 erwogenen Dividendenzahlungen dringend nahegelegt. Im Dezember 2020 hatte sie angesichts der anhaltend hohen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten äußerste Zurückhaltung und zunächst eine Begrenzung der Dividende für das Geschäftsjahr 2020 empfohlen. Am 23. Juli 2021 hat die EZB angesichts einer entspannteren Covid-19-Lage diese Empfehlung mit Wirkung zum 30. September 2021 aufgehoben.

Anleger zeigten sich erfreut. Der Aktienkurs von Pbb legte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um mehr als eineinhalb Prozent zu.

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