Pavard mit Alkohol am Steuer erwischt - so reagiert Nagelsmann

Wirbel um Benjamin Pavard!

Der Verteidiger des FC Bayern München wurde betrunken am Steuer erwischt. SPORT1 kann einen entsprechenden Bericht der Bild bestätigen.

Der Vorfall liegt ungefähr sechs Wochen zurück. Nach einem Heimspiel des Rekordmeisters wurde der Franzose von der Polizei angehalten - mit über 0,8 Promille im Blut. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

  • „Die Bayern-Woche“, der SPORT1 Podcast zum FCB: Alle Infos rund um den FC Bayern München – immer freitags bei SPORT1, auf meinsportpodcast.de, bei Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt

Hohe Geldstrafe für Pavard vom FC Bayern

Pavard musste aufgrund dieses Vorfalls zum Rapport bei Sportvorstand Hasan Salihamidzic, bekam zudem eine hohe fünfstellige Geldstrafe aufgebrummt.

Der Franzose ließ sich vom Wirbel um seine Person nicht beirren und lieferte gegen Inter Mailand beim 2:0-Sieg am Dienstagabend eine starke Partie ab, erzielte zudem das 1:0 per Kopf. Von SPORT1 bekam er die Note 1 für seinen Auftritt.

Nach der Partie nahm Trainer Julian Nagelsmann zu der Thematik Stellung. „Der Verein hat richtig reagiert in meinen Augen“, sagte der 35-Jährige bei Amazon Prime. Er ergänzte: „Benji hat richtig reagiert und das als Fehler eingesehen, was auch einer ist, keine Frage. Aber man muss die Dinge, die passiert sind, dann auch ruhen lassen. Und dann freu ich mich, dass er an einem nicht ganz leichten Tag ein wichtiges Tor macht.“

Bei einer Blutalkoholkonzentration zwischen 0,5 und 1,09 Promille drohen dem Sünder mindestens zwei Punkte in Flensburg, dazu 500 Euro Bußgeld und mindestens ein Monat Fahrverbot. Für Wiederholungstäter ist die Strafe deutlich höher, dann ist mindestens für drei Monate der Lappen weg. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Pavard startete gut in die Saison mit den Münchnern, musste in den vergangenen Spielen hinten rechts aber Noussair Mazraoui den Vortritt lassen. Gegen Mainz konnte er seinen Frust nach dem erneuten Bankplatz nicht verbergen. (Das steckt hinter dem Pavard-Frust)

Beim Spiel in der Champions League am Abend gegen Inter Mailand stand er in der Startelf, allerdings in der Innenverteidigung. Dort vertrat er den verletzten Matthijs de Ligt. Mit Erfolg.

Alles zur Bundesliga auf SPORT1: