Paul McCartney legt Rechtsstreit mit US-Musikverlag bei

Ex-Beatle Paul McCartney

Ex-Beatle Paul McCartney hat sich im Rechtsstreit um die Urheberrechte an den Beatles-Songtexten mit dem Musikverlag Sony ATV geeinigt. Sein Anwalt teilte mit, der US-Musikverlag und der Brite McCartney hätten sich auf einen Vergleich verständigt. Dessen Inhalte seien vertraulich. Der zuständige New Yorker Richter gab nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP den Abbruch des Verfahrens am vergangenen Donnerstag in Auftrag.

Der Rechtsstreit ging im Januar los, nachdem ein britischer Richter ein kontroverses Urteil gefällt hatte. Das Gericht hatte der britischen Band Duran Duran die Rechte an ihren Texten abgesprochen. Als Grund gab das Gericht an, das betreffende US-Gesetz zum Urheberschutz gelte in Großbritannien nicht.

Das US-Urheberschutzgesetz von 1976 schreibt vor, dass Musiker die Rechte an ihren Texten von Musikverlagen zurückbekommen können, wenn sie sie vor nicht mehr als 56 Jahren abgegeben haben. Daraufhin hatte McCartney Klage eingereicht, um die Rechte an allen Beatles-Texten von Sony ATV zurückzuerhalten.

Die erste Beatles-Single "Love me do" war vor 55 Jahren erschienen. Demnach hätte McCartney nur bis nächstes Jahr Zeit gehabt, um den Rechtsstreit zu gewinnen.