Paul di Resta debütiert bei 24h Daytona 2018

Paul di Resta fährt bei den 24 Stunden von Daytona 2018


Mercedes-Fahrer Paul di Resta steht vor seinem Debüt in der Langstrecke. Der Schotte startet im Januar 2018 beim 24-Stunden-Rennen in Daytona. Beim Auftakt der US-amerikanischen IMSA-Serie geht der 31-Jährige zusammen mit Will Owen für United Autosports an den Start und pilotiert einen Ligier-Sportwagen. Im Schwesterauto wird der neue Formel-3-Europameister Lando Norris Platz nehmen.

Für di Resta, der in der DTM-Gesamtwertung 2017 den elften Rang belegte und das Rennen am Hungaroring gewann, wird es der erste Auftritt bei einem 24-Stunden-Rennen sein. "Ich freue mich wirklich sehr auf Daytona. Ich habe noch nie ein 24-Stunden-Rennen bestritten und saß noch nie in einem Prototyp. Alles ist neu für mich, doch ich bin schon gespannt auf diese Herausforderung. Ich wollte schon immer mal ein 24-Stunden-Rennen fahren. Als ich die Anfrage von Zak erhalten habe, sagte ich sofort zu", freut sich der DTM-Champion von 2010.

Der Schotte wünscht sich, dass er sein neues Arbeitsgerät vor dem Rennen in Daytona testen darf. "Auf diese Weise kann ich mich auch ins Team integrieren und bekomme einen Eindruck vom Handling des Autos, ehe wir im Januar nach Daytona fahren", erklärt er.

Doch der United-Autosports-Boss Zak Brown glaubt, dass di Resta keine Anpassungsschwierigkeiten haben wird. "Er hat unser Auto zwar bisher noch nicht bewegt, verfügt aber über viel Erfahrung in unterschiedlichen Kategorien. Paul wird ein gutes Rennen abliefern", ist Brown sicher.

Für di Resta sind die kommenden Wochen zukunftsweisend. Am gestrigen Mittwoch absolvierte er einen Formel-1-Test mit Williams am Hungaroring und gilt als heißer Kandidat für ein Cockpit beim Traditionsrennstall aus Grove. Als Williams-Ersatzfahrer kam der 31-Jährige beim Großen Preis von Ungarn im Juli überraschend zum Einsatz, um den kranken Felipe Massa zu ersetzen. Sollte er kein Formel-1-Cockpit ergattern, wird di Resta wohl in der DTM bleiben und mit Mercedes auf deren DTM-Abschiedstour gehen.

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