Paul Auster in engerer Wahl für Man-Booker-Literaturpreis

Paul Auster

Der US-Schriftsteller Paul Auster ist in der engeren Auswahl für den renommierten Man-Booker-Literaturpreis. Der 70-Jährige ist für sein Buch "4321" nominiert, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Shortlist hervorgeht. Neben Auster können sich noch zwei weitere US-Schriftsteller Hoffnungen machen - der Kurzgeschichtenautor George Saunders mit seinem ersten Roman "Lincoln in the Bardo" und Emily Fridlund mit ihrem Romandebüt "History of Wolves".

Zu den insgesamt sechs Nominierten auf der Shortlist zählen auch der britische Autor Ali Smith mit seinem Werk "Autumn", der britisch-pakistanische Schriftsteller Mohsin Hamid mit "Exit West" sowie die 29-jährige Britin Fiona Mozley mit ihrem ersten Buch "Elmet".

Es handele sich um "sechs einzigartige und unerschrockene Bücher, die allesamt an den Grenzen der Konvention rütteln", erklärte die Jury-Vorsitzende Lola Young. Die diesjährige Shortlist würdige etablierte Autoren und führe "neue Stimmen auf die literarische Bühne". Der Gewinner wird am 17. Oktober in London bekanntgegeben.

Großbritanniens renommierter Man-Booker-Preis für englischsprachige Literatur wird seit 1969 verliehen. Zu den bisherigen Gewinnern zählen Autoren wie Ian McEwan, Iris Murdoch und Salman Rushdie. Eine internationale Ausgabe des Preises gibt es seit 2005.