Patzer? Klopp verteidigt Keeper Karius

Loris Karius kassierte in der 23. Minute einen Freistoßtreffer

Der FC Liverpool wartet in der Champions League auch nach dem zweiten Spieltag auf den ersten Sieg.

Bei Spartak Moskau kam das Team von Jürgen Klopp nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Wie bereits beim Heimspiel gegen den FC Sevilla erhielt Loris Karius den Vorzug vor Simon Mignolet.

Und der deutsche Keeper machte beim Gegentor nicht die beste Figur. Der Freistoß von Fernando aus 25 Metern war zwar gut geschossen, allerdings nicht komplett platziert ins Eck.

United-Legende Rio Ferdinand erklärte anschließend, er wäre als Mitspieler wütend gewesen. Steven Kelly von ESPN fordert, dass Karius nicht mehr in der Champions League spielen sollte.

Klopp verteidigte seinen Schlussmann, der sich bei Liverpool häufiger Patzer und kleinere Fehler geleistet hat, allerdings.

"Er geht über die Mauer in die Ecke. Es war ein sehr guter Freistoß, in die Ecke, die die Mauer beschützt", sagte Klopp bei BT Sport: "Ich verstehe nicht, wie man nach solch einem Spiel über diese eine Situation reden kann."

Ferdinand konterte: "Ich weiß, dass er versucht, seinen Torhüter etwas zu schützen. Aber ich glaube nicht, dass du einen Keeper in diesem Fall verteidigen kannst. Man erwartet als Mitspieler, dass er den Ball hält. Er ist nicht mal im Eck."

Philippe Coutinho glich in der 31. Minute für die Reds aus und sicherte einen Punkt. Mehr war trotz guter Chancen nicht drin. "Das Glück ist aktuell nicht auf unserer Seite", meinte Klopp.