Passives Einkommen: Die neue Top-Priorität

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Es gibt so manche Top-Priorität, wenn es um ein passives Einkommen geht. Ob es stabile, defensive Einkünfte sind, ein niedriges Ausschüttungsverhältnis oder eben ein solides Dividendenwachstum. Viele Faktoren existieren, die man als Foolisher Investor beachten kann.

Ich glaube, dass es jetzt an der Zeit ist, eine neue Top-Priorität zu wählen. Ein passives Einkommen sollte idealerweise noch eine weitere Zutat ausmachen: nämlich Pricing-Power und die unternehmensorientierte Qualität, die damit verbunden ist. Das kann dazu führen, dass man als Investor einige Investitionsentscheidungen vielleicht mit noch mehr defensiver Klasse führt.

Top-Priorität Pricing-Power für ein passives Einkommen?

So mancher Investor fragt sich jetzt vielleicht: Warum sollte ich auf Pricing-Power achten, um ein passives Einkommen aufzubauen? Was verändert diese Top-Priorität? Auch stark Aktien mit zuverlässigen, starken Dividenden mit einem moderaten Wachstum können einen gewissen Ausgleich schaffen. Allerdings gibt es ein Kernproblem: Es gibt immer nur den gleichen Ausgleich.

Wenn man als Investor jedoch auf Pricing-Power achtet und starke Produkte, für die Verbraucher im Zweifel auch tiefer in die Tasche greifen, so ist das eine bedeutende Veränderung. Es geht nicht nur darum, dass ein Management selbst steigende Preise ausgleichen muss. Nein, sondern um ein Wachstum, das über die Inflationsrate hinausgeht. Mit einem solchen Wachstum kann ein Management wiederum auch die Dividende erhöhen und damit für Investoren einen Ausgleich kreieren.

Für Investoren bedeutet das die Möglichkeit, ein passives Einkommen aufzubauen, für das Inflation kein Problem ist. Wenn es langfristig durch steigende Preise in einem inflationären Umfeld zu diesem Ausgleich kommt, kann auch die eigene Einkommensbasis besser vor Teuerung geschützt sein. Deshalb achte ich in Zukunft verstärkt darauf, dass die Unternehmen, in die ich investiere, Pricing-Power haben. Wobei dieses Qualitätsmerkmal auf mehreren Faktoren basieren kann. Bei REITs ist es zum Beispiel eine vertraglich fixierte Steigerung in Höhe der jeweiligen Inflation.

Den eigenen Ansatz konsequent verbessern

Inflation war für ein passives Einkommen lange nicht wesentlich. Das lag primär daran, dass die Teuerungsrate kaum spürbar war. Jetzt ist jedoch der Zeitpunkt gekommen, um sich selbst dieser neuen Herausforderung zu stellen und mithilfe der Lektionen, die man gewinnt, noch einmal mehr Qualität in sein Depot zu holen.

Das ist es jedenfalls, was ich davon mitnehme. Pricing-Power, um Inflation auszugleichen, ist jedenfalls das, worauf ich in Zukunft mehr achte, um mein eigenes Depot und mein passives Einkommen auf ein noch stabileres Fundament zu heben.

Der Artikel Passives Einkommen: Die neue Top-Priorität ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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