Passives Einkommen: Darum bleiben Dividendenaktien mein Favorit!

Reichtum und Geldregen

Wenn es um das Thema passives Einkommen geht, sind Dividendenaktien natürlich nicht alternativlos. Auch mithilfe von Wachstumsaktien und Teilverkäufen könnte man Einkünfte generieren. Oder mit ETFs, die neben der ausschüttenden Variante auch mithilfe von Entsparplänen verkauft werden könnten.

Wir sehen daher: Man benötigt nicht unbedingt Dividendenaktien für ein passives Einkommen. Trotzdem bleibt dieser Weg mein Favorit. Vielleicht fragst du dich jetzt, warum. Hier sind meine Gründe, die für mich dafürsprechen.

Dividendenaktien & passives Einkommen: Kein Aufwand & Verkauf

Wenn es um ein passives Einkommen mit Dividendenaktien geht, bin ich überzeugt: Ein wesentlicher Grund ist der Aufwand. Beziehungsweise die Tatsache, dass man dafür nichts verkaufen muss. Eine Dividende erhält man schließlich automatisch, wenn eine Aktie eine solche ausschüttet. Die Menge der Aktien in deinem Depot bleibt außerdem erhalten. Wobei es natürlich trotzdem einen Wertabschlag, auch mit Blick auf das Unternehmen, gibt, die Dividende kommt schließlich nicht aus der Luft.

Trotzdem bieten Dividendenaktien den Vorteil, dass sie eben nicht aufwendig sind. Hier gibt es keine Rechnerei, keinen Entsparplan. Nein, sondern einfach das passive Kassieren eines Einkommens. Für mich ein wichtiger und nicht unerheblicher Vorteil. Vor allem, was die Praktikabilität dieses Ansatzes angeht.

Ich kann jede Höhe anstreben

Ein weiterer Vorteil ist für mich, dass ich jede Höhe eines passiven Einkommens mit Dividendenaktien anstreben kann. Wenn ich beispielsweise derzeit nur die Möglichkeit habe, 250 Euro in eine ausschüttende Aktie zu investieren, so erhalte ich trotzdem bei 4 % Dividendenrendite 10 Euro Dividende im ersten Jahr. Versuchen wir das auf eine andere Art zu erreichen, ist das womöglich schwierig.

Wenn wir beispielsweise an einen ETF denken, so könnte das schwierig werden. Entsparpläne gibt es selten ab einem so geringen Wert. Auch ein Verkauf einer Aktie lohnt in der Regel nicht, da die Gebühren sehr häufig in dieser Größenordnung liegen oder die Stückelung es nicht hergibt.

Zugegebenermaßen sind das alles Probleme auf einem sehr geringen Niveau. Wenn man ein passives Einkommen mit Dividendenaktien zum Stopfen einer Rentenlücke aufbauen möchte, spielt sich das in der Regel nicht im Rahmen von 10 Euro ab. Allerdings: Theoretisch können wir auch diese Möglichkeit würdigen. Zumal Stückelungen auch mit Blick auf monatliche Ausschüttungen wichtig sein könnten.

Dividendenaktien für passives Einkommen: Die Wahl

Zu guter Letzt bin ich außerdem überzeugt, dass Dividendenaktien für passives Einkommen die Vorteile einer Wahl mit sich bringen. Gerade im Vergleich zu einem ETF oder Indexfonds bin ich hier flexibler. Ich kann mich beispielsweise zwischen todsicheren 2 bis 3 % Ausschüttungsrendite entscheiden. Oder womöglich risikoreichere 5 % Dividendenrendite. Das ist jedoch meine Wahl.

Gerade mit Indexfondslösungen ist auch hier die Wahl nicht gegeben. Zwar kann man entscheiden, ob man 2 % pro Jahr entsparen möchte oder doch vielleicht 5 %, was ein ähnliches Nachhaltigkeitsrisiko mit sich bringt. Dividendenaktien könnten jedoch insgesamt mehr Wahlmöglichkeiten und Flexibilität eröffnen.

Der Artikel Passives Einkommen: Darum bleiben Dividendenaktien mein Favorit! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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