Passives Einkommen: 1.000 Möglichkeiten, ein Zusatzeinkommen aufzubauen

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Dividende 10.000 Euro investieren Dividendenstrategie
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Die meisten Menschen leben von einem aktiven Einkommen. Sie arbeiten jeden Monat meist 160 Stunden und bekommen dafür ein festes Gehalt, das im Laufe der Zeit häufig nur minimal steigt. Die Wahrscheinlichkeit, allein damit ein großes Vermögen aufzubauen, ist somit gering. Wer hingegen auch ein passives Einkommen aufbaut, kann mit den Jahren immer mehr Erträge erwirtschaften.

Zwei Varianten

Dabei gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten. Wir können entweder investieren oder ein Geschäft aufbauen. Beim Investieren beteiligen wir uns an Unternehmen oder Immobilien, die Dividenden oder Mieteinnahmen erwirtschaften.

Der Name passives Einkommen ist allerdings genau genommen irreführend, denn auch wenn wir investieren, müssen wir unsere Anlagen vor und während der Beteiligung laufend einschätzen und eventuell Veränderungen vornehmen. Doch im Gegensetz zum aktiven bietet das passive Einkommen die Möglichkeit, es mit demselben Arbeitsaufwand im Laufe der Zeit deutlich zu steigern.

Investments für ein passives Einkommen

Aktien, ETFs oder auch Anleihen sind ein Weg, um an der Börse regelmäßig Dividenden und Zinsen einzunehmen. Sie stellen die einfachste Möglichkeit dar, um langfristig ein passives Einkommen aufzubauen. Dennoch müssen wir auch hier in die Analyse und Kontrolle unserer Anlagen Zeit investieren.

Neben der Börse können wir uns auch direkt an Unternehmen beteiligen. Bei Immobilien ist es ähnlich. Wir können über die Börse beispielsweise in Real Estate Investment Trusts, die nahezu alle Gewinne an die Aktionäre ausschütten, und Dividenden-Aktien investieren oder Wohnungen, Häuser oder Gewerbeobjekte kaufen. Doch dafür ist oft eine größere Investitionssumme notwendig.

Geschäfte für ein passives Einkommen

Die zweite Möglichkeit ist der Aufbau eines Geschäfts, das stetig möglichst steigende Erträge erwirtschaftet. Dazu gehören beispielsweise YouTube- und Social-Media-Kanäle, Podcasts, Affiliate Marketing, der Verkauf von digitalen Produkten und Kursen, der Aufbau eines Online-Clubs, die Entwicklung von Apps oder auch Webseiten.

Doch bevor diese Geschäfte überhaupt ein passives Einkommen ermöglichen, ist sehr viel Eigeninitiative notwendig. In den meisten Fällen müssen wir Experten sein, um erstens unsere Kunden zu überzeugen und zweites besser als die Konkurrenz zu sein. Gelingt dies nicht, können wir mit diesen Geschäften nur wenig passives Einkommen erzielen.

Tatsächlich schaffen es nur die wenigsten Menschen, in diesen Bereichen erfolgreich zu sein. Zudem ist auch hier ein erheblicher Arbeitsaufwand notwendig, um beispielsweise einen attraktiven, qualitativ hochwertigen und informativen YouTube-Kanal aufzubauen. Wenn du jedoch ein bestimmtes Talent besitzt und dich so von der Masse abhebst, stehen die Erfolgschancen gut.

Fazit

Am Ende muss jeder Mensch seinen eigenen Weg und das zu ihm passende passive Einkommen finden. Aktien und Immobilien stellen nach jedoch wie vor die einfachsten Möglichkeiten dar, um langfristig ein Zusatzeinkommen aufzubauen.

Der Artikel Passives Einkommen: 1.000 Möglichkeiten, ein Zusatzeinkommen aufzubauen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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