Was passieren muss, damit der DAX auf neue Hochs steigt

Thomas Bergmann
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Nächster Meilenstein: Dow Jones erstmals bei 23.000 Punkten

Wie schon am Vortag herrscht am Freitagvormittag wenig Bewegung bei den deutschen Blue Chips. Der DAX notiert gegen 11 Uhr ein paar Pünktchen unterhalb des Vortagesschlusskurses. Offensichtlich wollen die Anleger vor Beginn der Earnings Season in den USA kein zu großes Risiko eingehen. Zudem stehen die US-Inflationsdaten auf der Agenda.

Sinkende Erwartungen

Janet Yellen und andere Fed-Mitglieder haben zuletzt signalisiert, dass die Inflationserwartungen gesunken sind. Folglich rechnet der Markt nur noch mit einer weiterer Zinserhöhung – im Dezember – in diesem Jahr. Sollten die Daten am Nachmittag in dieses Bild passen, düfte von der Seite kein Druck mehr auf die Aktienmärkte kommen.

Ferner warten die Marktteilnehmer gespannt auf die Quartalszahlen der US-Großbanken. Nach einem starken ersten Quartal sind die Erwartungen an das zweite entsprechend hoch ... und entsprechend hoch das Enttäuschungspotenzial. Konjunktur und Börsenentwicklung sprechen allerdings eher für positive Überraschungen. Generell ist mit einer guten Berichtssaison in den USA zu rechnen, was für steigende Kurse spricht.

Kaufsignal, wenn ...

Während der Dow Jones an einem neuen Allzeithoch schnuppert, fehlen dem DAX noch 300 Punkte. Immerhin hat sich mit dem Anstieg über 12.600 Punkte das Bild deutlich aufgehellt. Der deutsche Leitindex hat sich dadurch die Chance erarbeitet, den oberen Rand der Schiebezone zwischen 12.600 und 12.900 zu testen. Auf Intraday-Basis sind es sogar 12.951 Zähler.

Bekanntermaßen würde der Sprung auf ein neues Allzeithoch mit einem starken Kaufsignal einhergehen. In diesem Fall dürfte der DAX schnell die Marke von 13.200 Punkten testen. Mutige Anleger greifen zum DAX-Turbo mit der WKN DGS39Y. Mehr dazu in der aktuellen Ausgabe des "DAX-Check" bei DER AKTIONÄR TV.