Partnerstädte: Los Angeles will jetzt von Berlins grüner Wirtschaft lernen

Zu Besuch bei Freunden: Der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und der Stadtrat von Los Angeles, Tom LaBonge, posieren im März 2007 vor der James-Dean-Statue

Der Besuch der Gäste aus Los Angeles steht ganz im Zeichen der Zahl 50. 50 Jahre währt die Städtepartnerschaft zwischen Los Angeles und Berlin, rund 50 Teilnehmer zählt die Delegation aus der kalifornischen Metropole. Und 50 Gespräche werden sie in Berlin mit Wirtschaftunternehmen sowie Vertretern von Kultur und Politik führen. Besonderes Interesse hat man in der labyrinthischen Stau-Stadt Los Angeles an eMobilität, Cleantech, erneuerbaren Energien sowie dem öffentlichen Personennahverkehr – und wie all das in Berlin funktioniert.

Am Sonntag traf die Wirtschaftsdelegation unter der Leitung des World Trade Centers Los Angeles in Berlin ein. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche im Start-up-Zentrum Factory, bei Google und auf dem Euref-Campus. Die Berliner Dependance der Denkfabrik Aspen Institute wird den am gestrigen Dienstag erwarteten Bürgermeister von Los Angeles, Eric Garcetti, im Rathaus Schöneberg empfangen. Der jüngst wiedergewählte Demokrat sieht neben der Bekämpfung von Obdachlosigkeit die Neuordnung des Stadtverkehrs und die Umsetzung eines Konzepts für ökologischen Wandel als seine herausragenden Projekte. Das prägt jetzt seinen Besuch in Berlin.

Die Verbindung nach Los Angeles ist eng

Der bis Donnerstag angesetzte Terminmarathon findet genau 50 Jahre und eine Woche nach Unterzeichnung der Städtepartnerschaft am 27. Juni 1967 statt. Es ist die älteste Berlins, wie Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei, sagt. Die bis heute andauernde Verbindung zur Westküste ha...

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