Partnerschaft mit der Formel 1: W-Series ab 2021 bei acht Rennen im Rahmen

Norman Fischer
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Die Formel 1 hat die W-Series als neues Rahmenprogramm für 2021 und darüber hinaus aufgenommen. Wie die Meisterschaft für Rennfahrerinnen verkündet, geht man ab der kommenden Saison eine Partnerschaft mit der Königsklasse ein und wird an acht Rennwochenenden im Rahmen der Formel 1 fahren.

"Es ist für uns ein wichtiger Moment, die W-Series als Partner für acht Rennen willkommen zu heißen", sagt Formel-1-Sportchef Ross Brawn. "Wir glauben, dass es unheimlich wichtig ist, jedem die Chance zu geben, den höchsten Level in unserem Sport zu erreichen", so der Brite, der die Wichtigkeit von größerer Vielfalt im Motorsport betont.

"Als wir versprochen hatten, dass die W-Series in Zukunft größer und besser werden würde, war eine Partnerschaft mit der Formel 1 immer unser ultimatives Ziel", sagt Geschäftsführerin Catherine Bond Muir. "Ohne Zweifel werden unsere globale Reichweite und der Einfluss durch die Zusammenarbeit mit der Formel 1 signifikant steigen."

"Wir wollen, dass die W-Series entertaint, und das wird sie. Aber wir wollen auch, dass sie ein wichtiger möglicher Schritt für jede weibliche Rennfahrerin wird, die eine professionelle Rennfahrerkarriere verfolgen möchte", so Bond Muir weiter. "Unsere Nähe zur Formel 1 wird dabei helfen. Und dass die W-Serie nun für Superlizenzpunkte berechtigt ist, wird ebenfalls ein wichtiger Faktor dabei sein."

Die W-Series wurde 2019 als reine Frauen-Rennserie gegründet und will Fahrerinnen den Weg im Motorsport ebnen. 2020 musste die Serie nach nur einer Saison aufgrund der Coronapandemie aussetzen, wird 2021 aber nun im Rahmen der Formel 1 zurück sein. Die Königsklasse hat aufgrund der Trennung von Formel 2 und Formel 3 noch freie Kapazitäten im Rahmenprogramm.

Bei welchen Rennen die W-Series dabei sein wird, ist noch offen. Aber mit acht Wochenenden ist sie genauso häufig dabei wie die Formel 2 und sogar einmal häufiger dabei als die Formel 3.

Erste Meisterin wurde 2019 die Britin Jamie Chadwick, die mittlerweile als Entwicklungsfahrerin bei Williams angestellt ist.

Mit Bildmaterial von LAT.