Paris Saint-Germain: Klub-Boss stichelt gegen Real-Präsident Perez

PSG und Real - beide Klubs wollen die Nummer eins sein. Und sparen nicht an Seitenhieben. Thema diesmal: Neymar.

Antero Henrique, Sportdirektor von Paris St.-Germain, hat sich zu den Wechsel-Gerüchten um Neymar geäußert. Dabei stichelte er gegen Florentino Perez, den Präsidenten von Real Madrid.

Henrique sagte zur französischen Zeitung Le Parisien : "Ob Neymar PSG verlassen kann, um nach Madrid zu gehen? Nein. Weil er hier glücklich ist, er liebt diesen Klub, er wird seinen Verlag erfüllen. Es ist keine Frage des Geldes. Neymar hat unsere Vision erkannt, er hat große Ambitionen, und PSG gibt ihm den Raum, diese Ambitionen auszuleben. An einem Tag, an dem Ronaldo den Ballon d'Or gewinnt, über einen Spieler eines anderen Vereins zu sprechen, ist nicht besonders gut für den eigenen Spieler..."

Damit spielte er auf Real-Präsident Florentino Perez an, der bei der Weltfußballer-Gala im spanischen Radio äußerte: "Für Real zu spielen, würde es ihm leichter machen, den Ballon d'Or zu gewinnen. Madrid ist ein Verein, der einem Spieler alles bietet, dieses Ziel zu erreichen. Jeder weiß, dass ich versucht habe, ihn zu verpflichten."

Real versuchte 2013, Neymar nach Madrid zu lotsen. Der Brasilianer wechselte jedoch für 88,2 Millionen Euro zum FC Barcelona. Zuletzt tauchten Gerüchte auf, nach denen Real an einer Verpflichtung des 25-Jährigen interessiert sei.

Diesen Spekulation versucht Henrique nun den Nährboden zu entziehen: "Er (Perez) hat ja lediglich bestätigt, dass Neymar ein herausragender Spieler ist. Er spielt für die Mannschaft, mit Demut, nicht für sich selbst, er hat sich gut in die Gruppe integriert. Für mich ist die Qualität eines Spielers das alles Entscheidende. Darüber hinaus ist es wohl notwendig, ein besonderer Typ zu sein, wenn du einer der Besten der Welt sein willst."