Paragon: Schöne Prognose, Korrektur beendet, 90 Euro sind drin

Jochen Kauper
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Paragon: Schöne Prognose, Korrektur beendet, 90 Euro sind drin

Im Jahr 2017 war es etwas ruhig geworden um die Paragon AG. Vorstand Klaus Dieter Frers bündelte seine ganze Energie auf die Tochterfirma Voltabox. Nun ja, Batterien für Gabelstapler, Busse ecetera sind einfach hipp und treffen den Nerv der Zeit. Nach dem sehr erfolgreichen Börsengang der Paragon-Tochter Voltabox hat Frers aber versprochen, sich wieder mehr um die Basis, also um Paragon selbst zu kümmern.

Zukauf
Im Dezember 2017 ließ Frers bereits Taten folgen Paragon kaufte den größten Wettbewerber im Bereich Karosserie Kinematik, die Firma HS Genion. "Die Chance, die Experten von HS Genion und ihr modernes Produktportfolio bei Paragon zu integrieren, wollten wir uns aber nicht entgehen lassen. Paragon ist nun eindeutiger Weltmarktführer in einem zunehmend an Bedeutung gewinnenden Wachstumssegment", kommentierte Klaus Dieter Frers den Deal.

Erst vor wenigen Tagen machte Paragon mit einer ambitionierten Prognose für das laufende Jahr auf sich aufmerksam.
Der Umsatz soll um mehr als 40 Prozent auf 175 Millionen Euro steigen, vor allem getrieben von den beiden Bereichen Elektromobilität und Karosserie-Kinematik. „Die konsequente Umsetzung unserer langjährigen Strategie des ertragreichen Wachstums entlang der Megatrends in der Automobilindustrie trägt zunehmend Früchte", sagt Frers.

Gute Aussichten
Fazit: Die letzte Korrektur brachte die Aktie von Paragon exakt bis auf den Aufwärtstrend bei knapp 70 Euro zurück. Im Anschluss setzte sofort wieder Nachfrage nach dem Papier ein. Der gute Ausblick ließ die Aktie dann schnell wieder Richtung 80 Euro klettern. 100 Euro sind auf Sicht von zwölf Monaten durchaus drin.