Paragon-Aktie zieht wieder an - neuer Großaktionär - wann kommt der Börsengang von Voltabox?

Jochen Kauper
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Voltabox vor dem IPO – extrem hohe Bewertung – ist die Aktie kaufenswert?

Nach einer kurzen Konsolidierung hat die Aktie von Paragon wieder deutlich Fahrt aufgenommen. Von rund 62 Euro ging es hoch bis auf 69 Euro. Für die schnelle Trendwende nach oben waren zwei Dinge verantwortlich: Zum einen hat der Autozulieferer und Mutterkonzern von Voltabox innerhalb von nur wenigen Tagen eine neue Anleihe in Höhe von 50 Millionen Euro ausgegeben. Zum anderen hat Paragon mit der Hanseatischen Investment GmbH  einen neuen Großaktionär. Der Investor zählt zur Signal Iduna Gruppe und hält 3,04 Prozent an Paragon. Ein durchaus interessanter Ankeraktionär also, der sich bei Klaus-Dieter Frers und seinem Team eingekauft hat.

Paragon vs. MBB
Die Aktie lebt nach wie vor von der Fantasie eines Börsengangs der sehr erfolgreichen Tochter Voltabox. Es gibt viele Parallelen zum Börsengang der MBB-Tochter Aumann. Im Vorfeld zog die Notierung der Muttergesellschaft MBB ebenfalls deutlich an.

Gut aber teuer
Dennoch: Paragon ist und bleibt aktuell überaus sportlich bewertet. Es stecken bereits jede Menge Vorschusslorbeeren in der Aktie. Viele spekulieren auf einen baldigen Börsengang der Tochterfirma Voltabox. Die Pläne sollten im zweiten Halbjahr konkrete Formen annehmen. Ein IPO ist im vierten Quartal 2017, spätestens aber im ersten Quartal 2018 denkbar. Wer noch immer in Paragon investiert ist, zieht den Stoppkurs von 62,50 Euro auf 64,50 Euro nach oben. Kursziel 75,00 Euro.