Parade durch Berlin: Jugendliche schmücken Wagen für Christopher Street Day

Christopher-Street-Day in Berlin (Archivbild): Bei den Eltern handelt es sich um das Ehepaar Michael und Kai Korok, das in Mahlsdorf lebt, und nun ihr Plegekind Maximilian rechtswirksam adoptiert habe

Auch das Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V. wird mit einem Wagen vertreten sein: "Es gab einen starken Wunsch danach bei den Jugendlichen", so der Berliner Lambda-Geschäftsführer Kay Alexander Zepp. Rund 350 bis 400 Euro geben sie in diesem Jahr dafür aus, vergleichsweise wenig. Im Vorjahr sammelten die Jugendlichen sogar Geld, damit der Lambda-Wagen starten konnte.

Lambda ist seit 1990 Ansprechpartner für Jugendliche von 14 bis 27 Jahren, die entweder ahnen oder bereits wissen, dass sie transident oder homosexuell sind. Ebenso sind auch ihre Freunde oder Partner im Haus willkommen. In den Räumen von Lambda gibt es unter anderem sieben Jugendprojekte, ein Café, eine Beratungsstelle sowie Schul- und Bastelprojekte.

Am Sonnabend werden dann knapp 50 Freiwillige sowie Mitglieder des Bundesvorstandes von Lambda und des internationalen Aktivistennetzwerkes IGLYO den Wagen zusammen aufbauen, vom Kernteam erwartet Zepp etwa 75 bis 80 Personen: "Aber meistens sind es dann doch mehr durch Bekannte und Freunde des Netzwerkes". Vergangenen Dienstag wurden dann Plakate gemalt, auf denen neben dem offiziellen CSD-Motto "Mehr von uns – keine Stimmen für Rechts!" auch steht: "No Human is illegal" (dt. "Kein Mensch ist illegal"), "Destroy Stereotypes" (dt. "Zerstöre Stereotype") oder "Für ein queeres Jugendzentrum". Mit letztere Forderung richtet sich Lambda speziell an den Berliner Senat, aktuell befänden sie sich in Gesprächen mit der Senatsverwaltung.

Auf dem CS...

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