Papst Franziskus schläft beim Beten manchmal ein

Papst Franziskus erzählt vom Beten. Foto: Andrew Medichini

Das Zwiegespräch mit Gott als Einschlafhilfe? Das katholische Kirchenoberhaupt erzählt, dass ihm beim Beten durchaus manchmal die Augen zufallen.

Rom (dpa) - Papst Franziskus kann sich beim Beten nicht immer wachhalten. «Wenn ich beten gehe, schlafe ich manchmal ein», sagte der 80-Jährige dem italienischen Fernsehsender TV2000.

Der französischen Heiligen Therese von Lisieux sei das im 19. Jahrhundert auch schon passiert. «Sie sagte, dass sie das auch getan habe und dass es dem Herrn, dem Gott, dem Vater gefalle, wenn man einschläft», sagte das katholische Kirchenoberhaupt.

Der Pontifex reagierte mit seiner Antwort in dem am Mittwochabend veröffentlichten Interview auf eine Anekdote des Fragestellers und Priesters Marco Pozza, der ihm von einem Gefangenen erzählte, für den die Kirche der einzige Ort sei, an dem er schlafen könne.