Papadopoulos vor endgültigem Wechsel von Leverkusen nach Hamburg

Der Hamburger SV hat auf dem Transfermarkt bereits relativ viel Geld investiert, sich aber noch nicht substanziell verbessert. Eine Analyse.

Der Hamburger SV hat es wohl geschafft, Kyriakos Papadopoulos fest zu verpflichten. Der Grieche soll von Bayer Leverkusen losgeeist worden sein.

Rund sechs Millionen Euro wurden dafür laut einem Bericht der Bild fällig. Das wäre deutlich weniger als zuletzt von Leverkusen ausgerufen. Der Hintergrund: Beide Klubs vereinbarten wohl einige Bonuszahlungen, die bis zu weitere drei Millionen Euro bedeuten würden.

Der HSV hat damit eine erste große Planstelle geschlossen. Mit Mergim Mavraj und Papadopoulos steht nun eine Innenverteidigung parat. Ein weiterer defensiver Verteidiger soll allerdings noch kommen, genauso wie Verstärkungen auf anderen Positionen.

Zuletzt stockten die Tätigkeiten der Hanseaten auf dem Transfermarkt durch ein Veto des Aufsichtsrats. Dieser forderte die Reduzierung des Etats ehe neue Spieler verpflichtet werden. Diese interne Uneinigkeit scheint nun beigelegt zu sein. 

Papadopoulos wurde bereits in der vergangenen Saison ausgeliehen. Der Grieche kam im Winter nach Hamburg und trug seinen Teil zum Klassenerhalt bei. Er verdeutlichte, gerne in Hamburg bleiben zu wollen. Nun unterschreibt er wohl bis 2020.