Pankow: Tram-Unfall: Schwere Zusammenstöße sind extrem selten

Busse und Bahnen der BVG befördern täglich bis zu drei Millionen Fahrgäste, die allermeisten völlig gefahrlos.

Wer mit der BVG unterwegs ist, fährt eigentlich überaus sicher durch die Stadt. Bis zu drei Millionen Fahrgäste befördern die Busse und Bahnen der landeseigenen Verkehrsbetriebe jeden Tag. "Schwere Unfälle sind dabei ex­trem selten", sagt Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband Igeb.

Vor allem Fahrten mit der U-Bahn und der Straßenbahn gelten als sehr sicher. Etwas öfter kommt es hingegen zu Unfällen bei den BVG-Bussen, entweder infolge technischer Defekte oder nach Zusammenstößen mit anderen Fahrzeugen im ohnehin rauen Berliner Straßenverkehr.

Man muss schon sehr weit in die Geschichte zurückgehen, um Beispiele für schwere Unfälle im Nahverkehr zu finden. Am bekanntesten ist der Vorfall vom 26. September 1908. Wegen der Missachtung eines Signals am U-Bahnhof Gleisdreieck war es damals zu einer sogenannten Flankenfahrt zweier Züge der Hochbahn gekommen.

Meist werden Motorrad- oder Autofahrer von Straßenbahnen erfasst

Ein Wagen stürzte aus acht Metern Höhe auf den darunter liegenden Platz. 17 Menschen starben und 18 wurden schwer verletzt. Nach einem weiteren – ähnlichen, jedoch weniger folgenschweren – Unfall am 17. Mai 1911 wurde die Gleisverzweigung ab Sommer 1912 aufgehoben und ein neuer Bahnhof geplant, in dem die Züge übereinander kreuzten. Heute begegnen sich dort – völlig gefahrlos – die Züge der Linien U1 und U2.

Kollisionen mit und zwischen Straßenbahnen kommen indes immer wieder mal vor. Meist sind es jedoch Motorrad- oder Autofahrer, die etwa beim Abbiegen plötzlich v...

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