Pandemie-Kampf: Gemeinsamer Plan aller Länder für Scholz entscheidend

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ROM (dpa-AFX) - Die Corona-Krise und die Folgen der Pandemie können nach Ansicht von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz nur mit gemeinsamen Strategien aller Länder gemeistert werden. "Es ist notwendig, dass wir gegen diese Pandemie alles miteinander auf der Welt unternehmen, was möglich ist. Das ist eine globale Krise, die auch globale Antworten verlangt", sagte der geschäftsführende Finanzminister und voraussichtliche künftige Bundeskanzler vor dem Treffen der wichtigsten Industrienationen (G20) am Freitag in Rom.

Es sei richtig, dass man alles dafür tue, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu bekämpfen. Gleichzeitig müssten aber die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung geschaffen werden. Das funktioniere am besten, wenn es koordiniert geschehe. Dies sei in Europa und auch weltweit gelungen - wo massive Programme zur Entwicklung der Wirtschaft auf den Weg gebracht wurden.

Zugleich müssten die gesundheitlichen Folgen der Pandemie im Blick behalten werden, sagte Scholz. Es müsse dafür gesorgt werden, dass möglichst viele Menschen auf der Welt tatsächlich geimpft werden. Weltweit stehe viel Impfstoff zur Verfügung - die Impfquoten aber seien teilweise sehr gering. Deutschland habe sich sehr darum bemüht, internationale Aktivitäten zu unterstützen, die für genügend Impfstoffe in der Welt sorgten. Deutschland sei zudem weltweit führend, wenn es um die Finanzierung von Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung gehe. Er hoffe, dass beim Gipfel die Basis dafür gelegt werden könne, "dass auch in Zukunft weitere Länder in größerem Umfang dazu beitragen, dass es überall genügend Impfstoffe gibt".

Zugleich müsse sichergestellt werden, dass die Impfstoffe auch bei den Menschen ankommen. "Die abstrakte Verfügbarkeit reicht ja nicht. Es geht ja darum, dass tatsächlich geimpft wird", sagte Scholz.

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