Panda-Zwillinge im Zoo von Madrid geboren

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Baby-Riesenpanda in Madrid geboren (AFP/GUILLAUME SOUVANT)

Im Zoo von Madrid sind Panda-Zwillinge zur Welt gekommen. Wie die Verwaltung des Zoos mitteilte, erblickte der erste Panda am Montagmorgen das Licht der Welt, der zweite folgte kurz nach Mittag. Die Panda-Jungen sind bereits die fünften und sechsten Nachfahren der Panda-Bärin Hua Zui Ba und des Männchens Bing Xing. Das Geschlecht der Neugeborenen stand zunächst nicht fest.

Die Geburt der Pandas in Madrid wurde von Zoologen als "großartiger Beitrag" zur Erhaltung der Art der Riesenpandas gewürdigt. Nachdem das erste Panda-Baby geboren war, war auf Aufnahmen zu sehen, wie es wild quiekte. Die Mutter säuberte es sorgfältig und platzierte es auf ihrem Bauch.

Die Panda-Babys werden laut einer Erklärung des Zoos in Madrid in den ersten vier Monaten von der Mutter "völlig abhängig" sein. Danach können sie eigenständig laufen. Experten aus der Zuchtstation Chengdu in China werden den Tierärzten in Madrid bei der Pflege zur Seite stehen.

Zwillingsgeburten sind bei Pandas nicht ungewöhnlich. Die Fortpflanzung der Pandabären bereitet den Biologen jedoch oftmals Kopfzerbrechen. Die Pandas sind Sex-Muffel, haben keine Lust zur Paarung und wissen zum Teil nicht einmal, wie sie sich dabei anstellen sollen. Panda-Weibchen sind darüber hinaus nur einmal im Jahr für ein oder zwei Tage paarungsbereit.

Der Riesenpanda steht auf der Liste der bedrohten Arten der Internationalen Naturschutzunion (IUCN). Schätzungen zufolge gibt es weniger als 2000 Riesenpandas in freier Wildbahn.

ao/isd

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