Pamukkale in der Türkei: Die weißen Terrassen der "Watteburg"

Heute ist es verboten, in den Becken von Pamukkale zu baden. (Bild: muratart/Shutterstock.com)
Heute ist es verboten, in den Becken von Pamukkale zu baden. (Bild: muratart/Shutterstock.com)

Wenn die Natur gute Laune hat, entstehen beeindruckende Orte. So wie in der Türkei, wo entlang der Ägäischen Küste die "Watteburg" Pamukkale liegt. Schon von Weitem strahlen dem Besucher die weißen Kalksteinterrassen entgegen. Das heiße Wasser, das über die Felskanten strömt, soll eine heilende Wirkung haben und gegen Rheuma und Herzprobleme helfen.

Die schneeweißen Terrassen entstanden über Jahrtausende durch Verdunstung des kalkhaltigen Thermalwassers aus den Quellen. Was übrig blieb, waren Ablagerungen, die an Watte erinnern - daher der Name. Heute wie damals ist Pamukkale ein beliebtes Ziel bei Touristen und Tagesausflüglerin, was den Becken alles andere als gutgetan hat. Urlauber in Bikini und Badehose strömten in Scharen zu den Becken und zogen teilweise sogar in Schuhen durch das Wasser. So büßte der Ort im Südwesten der Türkei an Schönheit ein.

Aufnahme ins Weltkulturerbe der Unesco

Vor etwa 20 Jahren hat man dem Einhalt geboten: Mittlerweile ist es verboten, in den Becken zu baden. Wer die Terrassen betreten will, muss das barfuß tun. Auch die Hotels, die über die Jahre wie Pilze aus dem Boden geschossen waren, wurden gänzlich abgerissen. So soll wieder mehr Raum und Schutz für die Natur generiert werden. Bei der Unesco wurde man auf die Einzigartigkeit und Schönheit aufmerksam. So stehen die Terrassen zusammen mit der oberhalb von ihnen gelegenen archäologischen Stätte der antiken Stadt Hierapolis auf der Liste des Weltkulturerbes.

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