Palastangestellte verpassten Prinz Harry angeblich den Spitznamen "die Geisel"

Style International Redaktion
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Das britische Königshaus untersucht weiterhin Vorwürfe gegen Meghan Markle, die Palastangestellte gemobbt haben soll. Nun deuteten royale Quellen an, dass Prinz Harry von den Angestellten vor seiner Hochzeit einen außergewöhnlichen Spitznamen verpasst bekommen haben soll.

Prinz Harry soll den Spitznamen
Prinz Harry soll den Spitznamen "die Geisel" erhalten haben. (Bild: Getty Images)

Letzte Woche wurde in der britischen Zeitung Telegraph ein ausführlicher Bericht über das Zerwürfnis zwischen den Sussexes und "der Firma" (so Meghans Bezeichnung für das britische Königshaus) veröffentlicht. Dabei wurden zahlreiche Details zu diversen Vorfällen zwischen Harry, Meghan und Mitgliedern der Königsfamilie oder ihren Angestellten aufgeführt.

Insider: "Meghan war von Anfang an auf Drama aus"

Ein Insider sagt, dass Meghan "ständig auf der Suche nach Gründen war, um behaupten zu können, sie werde benachteiligt. Sie war von Anfang an auf Drama aus".

Die Quelle bezog sich insbesondere auf den mittlerweile berüchtigten "Tiara-Gate"-Vorfall vor ihrer Hochzeit 2018. Hier soll Harry angeblich den Angestellten gesagt haben: "Wenn Meghan etwas will, bekommt sie es auch", bevor er von seiner Großmutter, der Queen, persönlich zur Rede gestellt wurde. Aufgrund der wachsenden Spannungen zwischen Meghan, Harry und seiner Familie soll Harry laut Insidern von den Angestellten den Spitznamen "die Geisel" verpasst bekommen haben.

Es kam hierzu, als die Spannungen zwischen Harry, Meghan und seiner Familie zu eskalieren drohten. (Bild: AP)
Es kam hierzu, als die Spannungen zwischen Harry, Meghan und seiner Familie zu eskalieren drohten. (Bild: AP)

Später kam dann heraus, dass Meghan tatsächlich ihre erste Diadem-Wahl erhalten hatte. Allerdings war es ein Termin zum Probestecken der Frisur, der den Streit mit der engsten Beraterin der Queen, Angela Kelly, auslöste. Denn diese hätte das Schmuckstück überreichen sollen, war jedoch nicht zur Stelle.

"Sie bestanden darauf, dass das Paar das gleiche an die Inflation angepasste Budget für seine Hochzeit erhält wie William und Kate – sie bekam den Chor, den sie wollte, die Kutschenprozession, das Diadem – man gab ihr alles, was sie wollte, aber selbst das reichte ihr nicht", so der Insider weiter.

Herzogin Meghan: Jetzt schießt ihre Familie zurück

Und letzte Woche wurde Meghan von ehemaligen Palastmitarbeitern des Mobbings beschuldigt. Innerhalb weniger Tage behauptete eine Quelle, es sei hierbei um geschenkte Designerkleidung gegangen.

Die Quelle behauptete im Gespräch mit dem Blatt The Sun, dass Meghan und ein Mitarbeiter des Palastes zu der Zeit, auf die sich die Mobbing-Vorwürfe beziehen, eine Meinungsverschiedenheit gehabt haben sollen. Hierbei ging es darum, ob sie Werbegeschenke von Modelabels annehmen dürfe – etwas, was gegen das königliche Protokoll verstößt.

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Zu den Mobbing-Vorwürfen gehörten unter anderem Behauptungen, dass Meghan "zwei persönliche Assistentinnen aus dem Haushalt vertrieben und das Selbstvertrauen eines dritten Mitarbeiters schwer beschädig" habe. Die Herzogin reagierte hierauf jedoch schnell mit einer Stellungnahme. Sie sagte der "neueste Angriff auf ihre Persönlichkei" mache sie "traurig". Da sie selbst ein Mobbing-Opfer sei, sei es ihr "wichtig, diejenigen zu unterstützen, die Schmerz und Trauma erfahren mussten."

Herzogin Meghan beim Interview mit Talk-Queen Oprah WInfrey. (Bild: CBS)
Herzogin Meghan beim Interview mit Talk-Queen Oprah WInfrey. (Bild: CBS)

Zu den Anschuldigungen kam es, als sich die Königsfamilie auf Harry und Meghans explosives Enthüllungsinterview mit Oprah Winfrey vorbereitete.

In dem mit Spannung erwarteten Interview spricht das Paar erstmals offiziell über die Gründe, warum sie im vergangenen Jahr von ihren Rollen als hochrangige Royals zurückgetreten waren.

In einem Trailer sprach Meghan offen darüber, wie "befreiend" es für sie sei, über ihre Erfahrungen sprechen zu können. Oprah hatte enthüllt, dass sie das Paar bereits 2018 erstmals um ein Interview gebeten habe.

"Wir stehen auf der anderen Seite vieler Lebenserfahrungen, die wir gemacht haben. Wir können jetzt unsere eigenen Entscheidungen auf eine Art und Weise treffen, wie es mir damals nicht möglich war. Damals war es nicht meine Entscheidung, dir zuzusagen", so Meghan.

"Als ein erwachsener Mensch, der ein sehr unabhängiges Leben hatte, ist es wahrscheinlich anders, als viele Menschen denken, in so ein Konstrukt zu geraten."

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"Es ist auf eine gewisse Weise sehr befreiend, das Recht und das Privileg zu haben, ja zu sagen."

Sie fügte hinzu: "Ich bin bereit, zu sprechen."

Kristine Tarbert

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