Palästinensischer Häftling beendet Hungerstreik nach mehr als 100 Tagen

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Ein Foto von Maher al-Akhras auf einem Plakat
Ein Foto von Maher al-Akhras auf einem Plakat

Der in Israel inhaftierte Palästinenser Maher al-Achras beendet nach mehr als 100 Tagen seinen Hungerstreik. Nach 103 Tagen ohne Nahrungsaufnahme habe sich ihr Mann zur Beendigung des Streiks entschlossen, sagte al-Achras' Ehefrau Taghrid der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Sie sei "glücklich" über die Entscheidung, allerdings bereite ihr der Gesundheitszustand ihres Mannes "Sorgen". Ihr zufolge wird der 49-Jährige derzeit in einem Krankenhaus in Rehovot bei Tel Aviv behandelt.

Al-Achras war im Juli in der Nähe der besetzten Stadt Nablus im Westjordanland festgenommen worden, danach kam er in Verwaltungshaft. Die israelischen Behörden nutzen diese Praxis, um mutmßaliche militante Kämpfer ohne Anklage festzuhalten. 

Der Palästinenser wird verdächtigt, Verbindungen zu der bewaffneten palästinensischen Gruppe Islamischer Dschihad zu haben. Der Vater von sechs Kindern trat den Hungerstreik an, nachdem die israelischen Behörden einen viermonatigen Haftbefehl gegen ihn ausstellten. Dieser läuft am 26. November aus.

hg/yb