Pakistanische Polizei geht gegen Islamisten vor

In Pakistan hat die Polizei mit der Räumung einer besetzten Straßenkreuzung begonnen. Der Verkehrsknotenpunkt in der Hauptstadt Islamabad wurde von einem Protestlager lahmgelegt, das Anhänger einer islamistischen Gruppierung errichtet haben. Bei dem Einsatz wurde ein Polizist getötet, als er von einem Wurfgeschoss am Kopf getroffen wurde.

“Es ist gut, dass gegen diese Demonstranten vorgegangen wird”, sagt ein Mann. “Die Anwohner hatten Probleme, einige Patienten sind gestorben, weil sie wegen der gesperrten Straße nicht zum Arzt konnten. Dass der Verkehr nicht fließt, bereitet uns Probleme.”

Ein Gericht hatte die Besetzung der Kreuzung untersagt, weil dadurch das öffentliche Leben gestört werde. Die Demonstranten fordern den Rücktritt des Justizministers, dem sie Gotteslästerung vorwerfen. Medienberichten zufolge haben sich die Proteste auf andere pakistanische Städte ausgeweitet.