Overwatch-Held Symmetra - Rework verändert alles

Florian Merz
Ein Rework verändert Symmetra komplett

Ein Blick auf die verschiedenen Analyseseiten verrät: Symmetra gehörte in den vergangenen Wochen und Monaten nicht zur ersten Wahl der Overwatch-Community. Faktisch betrug die Häufigkeit, wie oft der Charakter in den letzten sechs Monaten gespielt wurde, unter einem Prozent. Nun sorgt eine komplette Überarbeitung der Heldin dafür, dass sich das in Zukunft durchaus ändern könnte.

Aktuell befinden sich die Änderungen noch in der Testphase, sie können aber so in Zukunft auch ihren Weg ins Live-Spiel finden.

So verriet Overwatch-Experte Sascha "HighscoreHeroes" Wegner gegenüber SPORT1, was die Änderungen für Overwatch bedeuten und wie sich das Spiel verändert: "Symmetra gehört ohne Frage zu den Helden, die eine sehr niedrige Pickrate haben. Das ist aber verständlich wenn man bedenkt, dass sie nur sehr situationsbedingt eingesetzt werden kann."

Klebende Turrets

Auf den ersten Blick hat sich nicht viel bei Symmetra geändert: So bleibt der Standardangriff nach wie vor die Strahlenkanone, nur dass diese sich ab sofort nicht mehr auf einen Gegner fest fixiert. Entsprechend sind Spieler dazu angehalten, ihr Skill-Movement zu verbessern.

Die sekundäre Attacke, die fliegenden Plasmakugeln, funktioniert ab sofort etwas schneller und verursachen Schaden an mehreren sich in der Nähe befindlichen Feinden. 

Eine größere Änderung ergibt sich durch Überarbeitung der Sentry Turrets: Im Gegensatz zur früheren Version müssen diese nun nicht mehr selbst an einem Objekt angebracht werden, sondern lassen sich aus einiger Entfernung sozusagen auf eine Oberfläche werfen. Diese verlangsamen nun sich in der Nähe befindliche Feinde noch mehr und fügen etwas mehr Schaden hinzu. 


"Ob Symmetra durch die Änderungen mehr Spielzeit erfährt, muss die Zukunft zeigen. Mit ihren neuen Sentry Turrets, die sich aus der Entfernung verschießen lassen, wirkt Symmetra deutlich mobiler. Sie ist nicht mehr darauf angewiesen einen festen Bereich zu verteidigen.", so die Einschätzung von Sascha.

Zusätzlich wird die Teleport-Funktion von nun an als normale Fähigkeit angeboten, die zehn Sekunden anhält. Per Knopfdruck können alle befreundeten Spieler durch diesen hindurchteleportieren. Diese Möglichkeit ist seit der Änderung in beide Richtungen gegeben; außerdem kann der Teleporter nun auch auf Entfernung platziert werden.

Über die ganze Karte

Die größte Veränderung des Reworks bietet Symmetras Ultimate: Während diese zuvor entweder aus dem Teleporter oder einem Schildgenerator bestand, ist Symmetra nun dazu in der Lage, eine Barriere zu errichten, die sich über die gesamte Karte erstreckt und für 15 Sekunden besteht. Mit 5000 Schildpunkten stellt diese zudem ein großes Hindernis für Geschosse feindliche Spieler dar. 

Symmetra im eSports

Obwohl die Änderungen der Champions auch in der Overwatch League stattfinden, sieht SPORT1-Experte Sascha "HighscoreHeroes" Wegner Symmetra bei keinem der Pros als erste Wahl: "Für die erste Season der Overwatch League wird Symmetra nicht mehr Relevant sein. Etwas das übrigens bisher auch für die komplette erste Season galt. Bereits jetzt bestätigte Blizzard jedoch, dass man die überarbeitete Symmetra nicht spielbar machen wird." so der bekannte YouTuber.

--------

Lesen Sie auch:

Zwölf Stunden Training: Overwatch-Team Shanghai Dragons am Limit

Overwatch: Entwickler will 60 Millionen Dollar für Liga-Startplatz

--------

Kleiden wie die Profis:

Sport1 eSports Shop