Outdoor-Sport: Thermokleidung nur bei extremer Kälte tragen

Im Winter tragen Sportler am besten mehrere Schichten übereinander. Foto: Soeren Stache/dpa

Outdoor-Sport stärkt die Abwehrkräfte und hilft gegen den Winterblues. Doch sinken die Temperaturen, zieht es Freizeitsportler immer weniger nach draußen. Dabei gibt es einfache Mittel, sich vor Kälte zu schützen.

Saarbrücken (dpa-infocom) - Wenn es draußen nass und kalt wird, sollten Sportler beim Training im Freien darauf achten, dass sie nicht auskühlen. Das geht am besten mit wettergerechter Kleidung und einem warmen Getränk.

Was ziehen Fitnesstreibende also im Winter an? «Am besten nicht zu viel. Thermokleidung ist nur bei sehr kalten Temperaturen empfehlenswert. Bewährt hat sich das Zwiebelschalenprinzip», erklärt Sabine Kind, Dozentin und Fitnessexpertin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement(DHfPG).

Direkt am Körper sollte eng anliegende Funktionsunterwäsche getragen werden. So kann der Schweiß nach außen transportiert werden. Die nächste Schicht sollte wärmeisolierend sein und die äußerste Schicht, je nach Wetter, wasser- und windabweisend. Je nach Bedarf kann die äußerste Schicht während der Aktivität ausgezogen und zum Cool down wieder angezogen werden. Trainierende sollten auf Reflektoren achten, wenn sie im Dunklen oder in der Dämmerung trainieren.

Auch wenn es kühl ist, trinken muss ein. Dafür eignen sich Wasser, stark verdünnte Saftschorlen oder auch ungesüßter Tee. Am besten keine kalten Getränke zu sich nehmen. Zum Warmhalten dienen etwa isolierende Sporttrinkflaschen.

Beim Cool Down erfolgt ein sanftes Auslaufen und lockeres Dehnen. Dann schnell und die Dusche gehen. Zum Abschluss noch einen warmen Tee trinken und eine gemütliche Pause auf dem Sofa zur Belohnung verbringen.