Ottmar Hitzfeld: "Uli Hoeneß kann noch zehn Jahre machen"

Gemeinsam hatten sie jahrelang Erfolg. Während Hitzfeld inzwischen im Ruhestand ist, denkt Hoeneß nicht ans aufhören - was Hitzfeld versteht.

Ottmar Hitzfeld ist davon überzeugt, dass Präsident Uli Hoeneß noch lange die Geschicke des FC Bayern leiten kann. Dem ehemaligen FCB-Coach zufolge werden die Bayern auf der Suche nach einem adäquaten Nachfolger für den 65-Jährigen Probleme haben. 

"Hoeneß ist noch jung, kann noch zehn Jahre machen", sagte Hitzfeld dem Focus. Der 68-Jährige fügte an, dass die Bayern Schwierigkeiten dabei haben werden, einen Ersatz zu finden, der "so viel Fachwissen, Sachverstand und unglaubliche Beziehungen zur Wirtschaftswelt" wie Hoeneß besitzt. 

Hitzfeld weiter: "Ich habe vermisst, dass sich Uli exponiert. Als er zurück kam, war er zurückhaltender. Das hat er geschickt gemacht. Er wusste nicht, wie er in der Szene aufgenommen wird." 

Hitzfeld: Ancelotti "kein Fan von Müller"

FCB-Stürmer Thomas Müller hingegen prognostiziert Hitzfeld nach dem Saisonstart eine schwierige Spielzeit: "Da hat Ancelotti ein Zeichen gesetzt. Wenn die großen Spiele kommen, weiß man, wer spielt.“ Ancelotti bevorzuge Thiago und sei "kein Fan von Thomas Müller“.

Müller stand zwar in allen drei Bundesligaspielen auf dem Platz, jedoch spielte er keine Partie durch. Nachdem Müller gegen Werder Bremen erst in der Schlussphase eingewechselt wurde, hatte er öffentlich sein Unverständnis geäußert.