Osteuropas Börsen schließen mit Kursverlusten

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PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Freitag einheitlich im Minus geschlossen. Vor dem Wochenende und den näher rückenden Weihnachtsfeiertagen hielten sich die Anleger mit Neuengagements zurück. Auch an den internationalen Leitbörsen gab es eine gebremste Investorenstimmung zu beobachten.

An der Warschauer Börse fiel der polnische Leitindex WIG-20 um 1,18 Prozent auf 1952,54 Punkte. Der breiter gefasste WIG verlor 1,01 Prozent auf 55 607,24 Punkte. Unter den Einzelwerten setzten die Aktien von CD Projekt die jüngste Talfahrt mit einem weiteren satten Abschlag von mehr als 12 Prozent fort. Wegen technischer Mängel nimmt die Sony <JP3435000009>-Tochter Sony Interactive Entertainment das von CD Projekt entwickelte Computerspiel "Cyberpunk 2077" bis auf weiteres aus dem Playstation Store.

Die Prager Börse schloss knapp behauptet. Der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> gab um 0,03 Prozent auf 1009,23 Punkte nach. In verschiedene Richtungen gingen die schwergewichteten Titel von CEZ <CZ0005112300> und Erste Group <AT0000652011>. Während die Papiere des Energieversorgers um ein Prozent zulegen konnten, mussten die Aktionäre der österreichischen Bank ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent verbuchen.

Klar abwärts ging es an der Budapester Börse. Der ungarische Leitindex Bux <XC0009655090> fiel um 1,12 Prozent auf 41 614,92 Punkte. Unter den Schwergewichten in Budapest rutschten die Aktien von MOL <HU0000068952> und Gedeon Richter um jeweils mehr als zwei Prozent tiefer.

Merkliche Verluste gab es auch an der Moskauer Börse zu sehen. Der russische RTS-Index sank um 1,18 Prozent auf 1402,50 Punkte.