Ostern: Warum das Osterfest keinen festen Termin hat

Caroline Holzschuher
Woher die Ideen zum Osterfest kommen, wissen große und kleine Eiersucher vermutlich nicht.
  • Das Oster-Datum orientiert sich am Mond
  • Gibt es den Osterhasen nur, weil Hühner nicht malen können?
  • Eier sammelten sich in der Fastenzeit an und wurden verschenkt

 Mit Ostern verknüpft man viel: Eier, Hasen, die Auferstehung Jesu - aber kein fixes Datum. Denn anders als Weihnachten orientiert sich das Osterfest nicht an unserem Kalender, sondern nach dem Mond.

Daher fällt im Jahr 2018 Ostern auch auf den 1. April, Ostermontag auf den Tag danach und Karfreitag auf den 30. März. Aber warum ist das so?

Wie wurde der Zeitpunkt für Ostern festgelegt?

Erste Christen feierten früher jeden Sonntag die Auferstehung ihres Heilands. Es ist der Wochentag, an dem die Frauen der Bibel nach Christus leeres Grab entdeckt haben.

Inspiriert vom jüdischen Pessachfest (das zur Erinnerung an den Auszug Ägyptens gefeiert wird) entwickelte sich daraus in den darauffolgenden Jahrhunderten ein wiederkehrendes jährliches Fest daraus. Das schreibt die Seite “Die-Bibel.de”.

Dieser Bezugspunkt ist bis heute spürbar: Wie die jüdischen Feste wird auch der Ostertermin an den Mondphasen ausgelegt. Seit einer Entscheidung im Jahr 325 findet Ostern nun an dem Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling statt - also zwischen dem 22. März und dem 25. April in dem weltweit verbreiteten gregorianischen Kalender. Einem Kalender, der sich eher an der Sonne orientiert.

Woher stammt der Begriff “Ostern”?

Woher der Begriff Ostern stammt, ist nicht ganz klar. Eine Erklärung besagt, dass “Ostara” die germanische Göttin der Morgenröte gewesen sein. Ihr zu Ehren zu es dem Opferbrauch gegeben haben, wonach Eier vergraben, verschenkt und gegessen werden. Experten bezweifeln jedoch, dass es diese Gottheit in der Mythologie überhaupt gegeben hat. Das schreibt “Kirche & Theologie im Web”.

Eine andere Theorie ist demzufolge, dass die christliche Osterwoche albae paschales genannt worden war, um auf die österlich weißen Kleider der Neugetauften zu...

Weiterlesen auf HuffPost