Osten Deutschlands bei Sicht auf partielle Mondfinsternis im Vorteil

Die partielle Mondfinsternis wird am Montagabend am besten im Osten Deutschlands zu sehen sein. Anders als im Westen und Norden wird der Himmel dort wolkenlos sein, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach prognostizierte.

Bei einer partiellen Mondfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond in etwa in einer Reihe. Von Deutschland aus ist diesmal nur der zweite Teil der Verdunkelung zu sehen, da der Aufgang des Mondes erst nach Mitte der Finsternis erfolgt. Um 21.19 Uhr endet der sichtbare Teil der Mondfinsternis mit Austritt des Mondes aus dem Kernschatten der Erde. Um 22.53 Uhr ist die Finsternis beendet.

Der Osten Deutschlands ist gegenüber dem Westen bei dem Schauspiel ohnehin schon begünstigt: In Görlitz etwa geht der Mond schon um 20.26 Uhr auf (Sonnenuntergang: 20.36 Uhr). In Aachen im Westen dagegen erst um 21.02 Uhr. Dort geht die Sonne neun Minuten später unter.

Im Westen und Norden wird vielerorts Schleierbewölkung den Blick auf den Mond trüben. Dort machen sich am Montagabend schon die Vorboten der Kaltfront eines Tiefs aus Schottland bemerkbar, wie DWD-Meteorologe Christoph Hartmann sagte.

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