Ostderby: Union spielt in Aue auch gegen die Zweifel

Am Sonntag trifft Union Berlin in der 2. Bundesliga auf Jahn Regensburg

Berlin.  Der 1. FC Union zu Gast bei Erzgebirge Aue – ein Ostderby, das per se kein Spiel wie jedes andere ist. Schon gar nicht jetzt, schon gar nicht für die Berliner und erst recht nicht in deren Situation. So wird beim Anpfiff auf der Baustelle Erzgebirgsstadion an diesem Sonnabend (13 Uhr, Sky) vor allem eines mitschwingen: Wie viel war der Sieg gegen Kaiserslautern am Montag wert? War dieses 5:0-Schützenfest tatsächlich der erhoffte Befreiungsschlag oder einfach nur logische Konsequenz, weil der Gegner völlig verunsichert war und nur mit sich selbst zu tun hatte?

Von einem Befreiungsschlag will man bis heute nichts hören an der Alten Försterei. Zum desolaten Zustand der Pfälzer habe seine Mannschaft enorm beigetragen, machte Trainer Jens Keller noch einmal deutlich: "Weil wir von der ersten Sekunde gezeigt haben, dass es nichts zu holen gibt."

Torfestival gegen FCK hat Selbstvertrauen gebracht

Stürmer Sebastian Polter gab zu verstehen, "dass wir in den vergangenen Wochen einfach auch guten Fußball gespielt haben. Wir haben nicht zwingend fünf, sechs Torschüsse bekommen, wo wir sagen, es hat lichterloh hinten gebrannt. Aber trotzdem haben wir immer mal wieder ein Tor gekriegt, und das gilt es abzustellen." Gegen Kaiserslautern hat dies funktioniert. Und gegen Aue? "Wir müssen mutig und offensiv spielen, nach vorne verteidigen", forderte Polter.

Keine Frage, das Torfestival gegen Kaiserslautern hat viel Selbstvertrauen zurückgebracht. Vom Selbstverständnis eines Aufsteigers ist Union d...

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