Ost-West-U-Bahn: Drei Varianten für Tunnel – Bürger sollen mitbestimmen

Die Bürgerbeteiligung ist der Verwaltung 150.000 Euro wert.

Die Stadt will die Öffentlichkeit frühzeitig in die Überlegungen für eine neue Ost-West-U-Bahn einbeziehen. Der Verkehrsausschuss des Stadtrats soll am 5. September erstmals über eine Bürgerbeteiligung diskutieren und am 10. Oktober eine Entscheidung treffen.

Die Verwaltung will 150.000 Euro investieren, damit ein externes Büro die Diskussion moderiert. Diese soll ergebnisoffen geführt werden. Als Grundlage dient eine Machbarkeitsstudie, die von der Stadt in Auftrag gegeben wurde.

Demnach kämen für den neuen U-Bahn-Tunnel theoretisch drei Varianten infrage. Die kürzeste Variante würde vom Heumarkt bis zum Neumarkt reichen, die mittlere bis zum Rudolfplatz und die dritte bis zum Aachener Weiher.

Desto mehr Bahntrasse unter die Erde gelegt wird, umso teurer soll das Vorhaben sein. Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielt auch die Frage, welche Variante der Bund mit Fördergeldern unterstützen würde.

Bahnsteige müssen verlängert werden

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) haben entlang der Ost-West-Achse bereits jetzt eine Erhöhung der Fahrgastzahlen festgestellt.

Um noch mehr Passagiere befördern zu können, müssen die Bahnsteige verlängert werden, damit das Verkehrsunternehmen künftig längere Züge einsetzen kann.

Eine teilweise Untertunnelung der Strecke würde die Verbindung zudem schneller machen. Gleichzeitig könnte der Straßenraum umgestaltet werden, damit Fußgänger und Radfahrer mehr Platz haben als bislang. Der Neumarkt könnte im Norden vom Autoverkehr befreit...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta