Handball: Füchse gegen Magdeburg ist das Duell mit dem Lieblingsfeind

Füchse-Star Paul Drux (M.) wird von den Magdeburgern Yves Grafenhorst (l.) Christian O’Sullivan in die Zange genommen. Der Berliner feiert am Donnerstag beim Bundesligaspiel nach langer Verletzungspause sein Comeback

Berlin.  Am Dienstag herrschte bei den Handballern der Füchse Berlin euphorische Stimmung, denn fast drei Monate nach seiner Knieoperation kehrt Paul Drux ins Team zurück. Zuletzt schmückten Videos von Rehabilitationsmaßnahmen oder Bilder vom TV-Bildschirm, auf dem er das Treiben seiner Mannschaft beobachtete, den Instagram-Account des 22-Jährigen. Ab sofort wird der Rückraumspieler wieder selbst Teil der aktionsreichen Aufnahmen sein. Im Bundesligaspiel beim SC Magdeburg am Donnerstag (19 Uhr/Sky) soll Drux endlich wieder auf dem Handballparkett stehen.

"Es gibt nichts Schlimmeres, als nur zusehen zu können", sagt Drux. "Der Arzt und auch der Trainer haben mir grünes Licht gegeben. Es kribbelt schon richtig, und ich kann es kaum erwarten, endlich wieder auf der Platte zu stehen."

Seit 2011 ist Drux bei den Füchsen, er arbeitete sich von der Nachwuchsabteilung schon als 17-Jähriger zu seinem ersten Einsatz bei den Profis hoch und ist inzwischen als deutscher Nationalspieler unverzichtbarer Bestandteil des Teams. Geschäftsführer Bob Hanning bezeichnete ihn kürzlich als "unverkäuflich" und verlängerte seinen Vertrag bis 2022. Genau wie Fabian Wiede steht Drux für das von Hanning vorgegebene Füchse-Motto: "Motivation durch Identifikation." Dass Drux ausgerechnet im Lokalderby gegen Magdeburg sein Comeback feiert, könnte kaum passender sein. Im Hinblick auf Verbundenheit und langfristige Vertragsbindungen sind sich beide Vereine sehr ähnlich. "Das kann ich so nur unterschreiben", sagt SCM-G...

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